Samstag, 29. April 2017

Winterkatzes SuB-Trahiert

Ui, Juli 2016 ... Entweder habe ich seitdem nichts mehr gelesen, was unter die Sparte SuB-Trahiert fällt oder - was wahrscheinlicher ist ;) - ich habe nicht darüber geschrieben.

Nun, neuer Startpunkt: 01.01.2017. :)

Und in diesem Post geht es um die im ersten Quartal durchgelesenen Bücher,  die in die Sparte "Sub-Trahiert" fallen (mit den nicht durchgelesenen Büchern beschäftige ich mich in einem weiteren Beitrag).

"Der tägliche Wahn" von Miguealanxo Prado, bestimmt schon zwei Jahre auf dem SuB,
 ein Comicbuch mit Kurzgeschichten über den Alltag, schwarzhumorig, ich mag seine dynamisch gezeichneten (auch überzeichneten) Charaktere - und auch wenn mich nicht jede Story mitnahm, habe ich das Buch doch sehr genossen (es führte auch dazu, dass ich meinen Bestand an Prado-Büchern erweiterte).

"Zwischen Nacht und Dunkel" von Stephen King, ebenfalls bestimmt mindestens zwei Jahre auf dem SuB, (ich weiß gar nicht, warum) vier Novellen, die mich alle mitgenommen haben. "1922" beginnt mit dem Geständnis eines Mannes, dass er seine Frau umgebraucht hat; in "Big Driver" nimmt eine Autorin nach einer Lesung mit dem Auto eine Abkürzung; "Faire Verlängerung" hat im Gegensatz zu den anderen Geschichten einen "phantastischen" Touch, schließlich begegnet einem nicht alle Tage ein Mann, der Deine Lebenszeit verlängert und dann ist da noch "Eine gute Ehe", in der eine Ehefrau zufällig in der Garage ein Geheimnis ihres Mannes entdeckt. Die Geschichten sind unterschiedlich lang, gehen aber schon über Kurzgeschichten hinaus.

"Who the Fuck is Kafka" von Lizzie Doron, gekauft ca. Anfang 2016, 
Aus Ich-Perspektive der israelischen Autorin erzählt wirft das Buch einen Blick auf die Beziehung der Autorin mit dem palästinensischen Fotoreporter und Filmer "Nadim".  Ich hatte trotz all der Einblicke in diese Beziehung  Probleme mit dem Buch. Es beruht zwar auf wahren  Erfahrungen und Erlebnissen, allerdings verschiedener palästinensischer Freunde der Autorin, deren Konglomerat dann den fiktiven "Nadim" ergab.  "Nadim" kommt dabei auch nur durch die Texte oder Wiedergabe von Dialogen seitens der Autorin zu Wort (zwangsläufig, bedenkt man die Vermengung verschiedener Personen), hat also keine eigene Stimme. Diese "doppelte" Entfernung von der palästinensischen Figur im Rahmen des Romans lässt mich mit dem Problem zurück, zu ermitteln, was nach der Recherche dann in dem Buch dem bewussten oder unbewussten Filter der Autorin unterliegt bzw. unterlag.

"Der gigantische Bart, der böse war" von Stephen Collins - mindestens ein Jahr auf dem SuB (glaube ich), ein Comic-Buch über den Bewohner Dave, dem auf der ordentlichen, genormten, einförmigen Stadt auf einer Insel auf einmal ein unkontrolliert wuchernder Bart wächst. Ich mochte die Zeichnungen, den Textrhythmus und die grundsätzliche Geschichte, auch wenn sie für mich ein paar Punkte bequemerweise auslässt, die ich gerne geklärt hätte. ;)



Montag, 17. April 2017

Leseostern - Ostermontag

Gestern habe ich mich wunderbar in "Tanztee" vertieft und es zu Ende gelesen, ab und an unterbrochen von den MuMs, die etwas zu essen haben wollten oder die etwas irritiert auf merkwürdige Geräusche reagierten, die von draußen - das Osterfeuer fand in der Nähe statt - hereindrangen. Letzteres hat leider auch dazu geführt, dass heute Morgen hier noch Rauch "hängt" und ich die zum Lüften geöffnete Fenster erst mal wieder zugemacht habe - sonst wäre der Rauch in der Wohnung. Darauf habe ich auch keine Lust.


Ich habe mir heute die vier Comic-Hefte von Miguelanxo Prado hingelegt, die ich so ca. Anfang April gebraucht besorgen konnte.

Sein "Ardalén" hatte mir ja nicht nur einfach gefallen, sondern mich sehr stark berührt. "Der tägliche Wahn" mit den dortigen Kurzepisoden gefiel mit auch (wenngleich es nicht "Ardalén" erreichte) und so hatte ich mich umgeschaut, was noch so von ihm auf dem deutschen Markt zu finden ist und bin - u.a. - auf diese vier Hefte - wie die anderen beiden bei Egmont - Ehapa erschienenen - gestoßen. "Leichte Beute" ein aktueller Band von ihm war seit 2015 bei Egmont angekündigt, ist aber weiter nicht erschienenen und in einem Comicforum habe ich gelesen, dass Egmont wegen der langen Wartezeit auf den Künstler wohl abgesprungen ist, ich habe jetzt mal direkt beim Verlag per E-Mail angefragt, mal sehen ...

Update 13.00 Uhr
Kurz vor dem Mittagessen - Stulle mit Brot und danach einen Joghurt :) - wollte ich Euch auf den aktuellen Lesestand bringen. Ich habe inzwischen "Stratos" gelesen, ein aus mehreren zusammenhängenden Kurzgeschichten bestehenden Band, sämtlich gezeichnet in schwarz-weiß mit harter Feder und Charakteren, die im Wesentlichen hart(herzig) sind und hässlich. Es sind bittere Geschichten, die der Zukunft spielen, aber so fernliegend nicht erscheinen. Inzwischen habe ich mit "Die Endzeit der Delphine" angefangen, auch hier zusammenhängende Kurzgeschichten (aus einer Enzeklopädie werden Zeitabschnitte der Menscheitsgeschichte dargestellt, beginnend mit dem 21. Jahrhundert), alle schwarz weiß, dieses Mal jedoch Bleistift, würde ich sagen. Die Geschichten haben auch emotional positive Momente, aber nicht nur. Mal sehen, mit was die enzeklopädischen Einträge enden ... Ich werde berichten.

Update 15.45 Uhr
"Die Endzeit der Delphine" fand ich faszinierend, wenngleich im direkten Vergleich mit "Stratos" etwas (geringfügig) schwacher in meinen Augen. Vielleicht waren es die harten Federstriche im ersten Band oder das auf mich beinah wütend wirkende Geschehen. Zwischenzeitlich habe ich mir auch die am Sonntag online gegangene Folge von John Oliver zu den französischen Wahlen auf youtube angeschaut - wie immer das Anschauen wert -, wütende Vögel aus Ballons befreit und Hinterlassenschaften von Merlin, die einem Besuch auf meinem Balkon mit etwas Rasen folgten, beseitigt.

Jetzt geht es weiter mit Kaffee, Keks und einem Privatdetektiv namens Manuel Montano - mal sehen, was letzterer so erlebt. ;)


Update 20.00 Uhr
Heute Nachmittag habe ich noch die beiden weiteren Prado-Comics gelesen, wenn ich nicht gerade gekatzelt oder wütende Vögel befreit habe. :)


Was Manuel Montano  angeht - das war tatsächlich ein Band mit 6 Geschichten, in den ich nicht hineinkam. Ich glaube, hier entgeht mir einfach zuviel vom Genre, vielleicht gibt es hier viele "noir"-Bezüge, die mir mangels Kenntnis von Basismaterial aber auch nicht auffallen würden, selbst wenn sie da sind. Diesen Band habe ich mehr oder weniger mit einem Schulterzucken nach der Lektüre weggelegt.

"Kreidestriche" dagegen hat mich beinahe genauso gefangen genommen wie damals Ardalén. Zwar ist die Erzählung kurz und dadurch stark verdichtet (es sind knapp 60 Seiten), aber die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen. Sie spielt auf einer Insel im Meer, eine Mutter mit ihrem Sohn lebt dort unterhalb des nicht mehr betriebsbereiten Leuchtturms. Die junge Frau Anna hat dort angelegt und wartet auf jemanden, den Skipper Raul verschlägt es dorthin aufgrund eines Sturms und er ist von Anna fasziniert. Wie sich diese Geschichte entwickelt - das sollte man lesen. Ich habe das Gefühl, alles was ich noch sagen könnte, würde spoilern. Prado setzt hier Ölkreide ein, würde ich behaupten wollen. Ich mag seine Farbgebung und Akzente bei der Gestaltung der Umgebung, des Meeres, der Charaktere. Und erneut sind Blicke und Gesichtsausdruck für mich lebendig und ausdrucksstark.

So, das war das letzte Update für heute und das Osterlesewochenende insgesamt, denn die die nächste Nacht wird früh zu Ende sein; morgen heißt es wieder arbeiten - und ich habe mittags einen Physiotherapietermin, also keine Mittagspause.  Dieses Osterlesen hat mir aber sehr gut getan - mal abgesehen davon, dass ich auch viel zum Lesen gekommen bin, kam ich die Tage auch zur Ruhe und konnte Energie tanken. So ein Lesewochenende darf gerne wieder kommen. :)

Macht's gut! :)

Sonntag, 16. April 2017

Leseostern - Ostersonntag

"Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
durch des Frühlings holden belebenden Blick ..."

Meinen Osterspaziergang habe ich heute früh mit zwei Stöcken unternommen: Nordic Walking in einem Wald hier in der Nähe. Es war sonnig, es wird immer grüner, die Vögel zwitscherten und ich war allein mit ihnen - und es war verflixt kalt, offenbar nur so ca. 4 °C. :)


Später habe ich mir ein kräftiges Frühstück gegönnt und gerade eine Aufnahme der aktuellen Doctor-Who-Folge geschaut.

In "Bill" muss ich mich erst noch hineinhören, das Englisch dieses Charakters ist doch für einen Nichtmuttersprachler recht verschliffen. :) Mir gefiel der Neustart und ich bin neugierig, wie sich die derzeitige 3er Crew in der Tardis weiter macht.


Neben mir liegt gerade ein Bücherstapel, in dem sich u.a. das mit Tanztee das "letzte" Buch befindet, welches seit letztem Sonntag bei mir eingezogen ist, alle anderen Neueingänge - zwei Bücher und zwei Comics - habe ich bereits gelesen, hehe! Außerdem findet sich dort "Evil under the Sun" als Ausweich-Wohlfühlbuch, ein Roman über Zelda Fitzgerald und ein Sachbuch sowie vier Comic-Hefte, die, hm Ende März oder am ersten Aprilwochenende eingezogen sind, sämtlich von Miguelanxo Prado (frühe Arbeiten von ihm). Mal sehen, zu was ich greifen werde. Ich berichte.

Update 14.30 Uhr
Ich habe es zunächst mit "Alabama Song" von Gilles Leroy versucht, das Buch aber beiseite gelegt, dauerhaft. In diesem Roman erzählt Leroy aus der Ich-Perspektive von Zelda Fitzgerald, vormals Sayre, wobei es sich um eine Fiktion handelt. Der Autor erklärt im Nachwort ausdrücklich, das Buch soll als Roman und nicht als historische Fiktion gelesen werden. Der Aufbau ist tagebuchartig an der Seite mit Monat und Jahr gekennzeichnet, wobei die Art und Weise des Niederlegens der (also im Wesentlichen fiktiven) Ereigniss und Gedanken mich kaum anthält, weiter zu lesen. Ich habe einfach keine Lust "Und ich habe das Tüpfelchen auf das i gesetzt und "Amen" gesagt. Im Spiegel der feuchten Augen John Désiré Dearborns konnte ich lesen, dass ich ein Ungeheur war" (S. 41) oder ""Der erbärmliche Richter (ihr Vater, Anm. von mir) hatte sich für die Miene des geprügelten Hundes entschieden. Geprügelt und leicht degoutiert." (S. 31) zu lesen oder von "onduliertes pomadisiertes Gesichts" (über Scott Fitzgerald) etc. zu lesen, jedenfalls nicht als fiktiven Ausdruck einer realen Autorin aus Sicht eines Autors. So ist das halt mit Katalogkäufen bei mir, ich schaue nicht zwangsläufig ins Buch. Sonst hätte ich es vermutlich erst gar nicht erworben. Zugestanden, ich habe Leroy nicht viel Zeit gegeben, mich zu überzeugen, aber meine Lesezeit ist begrenzt, also byebye, das Buch wird wohl auf den Spendenstapel gepackt.

Im Anschluss habe ich mir Hendrik Groen und sein neuerliches Tagebuch gegriffen und bin inzwischen im Monat April 2015 angekommen. Seit dem letzten Tagebuch ist ein Jahr ohne ein solches vergangen und in diesem Jahr musste auch von Mitgliedern des Alanito-Clubs (Alt-aber-noch-nicht-tot) Abschied genommen werden. Hendrik und weitere Clubmitglieder sind auch älter geworden, aber es gibt den Club noch und er unternimmt weiter etwas. Im Übrigen liefert Hendrik erneut Einblicke in das Leben im Altersheim mitsamt Kommentaren über Leben und Leute. Passend zu dem Buch habe ich mir einen "Weißen Kraftschöpfer"-Tee aufgebrüht (statt Mittag ziehe ich meine Tee/Kaffeezeit vor, übrigens haben wir hier richtiggehendes Aprilwetter und meine Heizung ist wieder an). Ich werde gleich wieder zu dem Buch greifen, glaube ich, aber vorher schaue ich, ob und was die Winterkatze und Hermia in ihrem Beiträgen aktualisiert haben. :)

Update 21.45 Uhr
Oha, das hat dieses Mal ja mit dem Update gedauert. Die Ursache dafür war, dass ich mit Hendriks Tagebuch nicht aufhören konnte. Ich habe es gerade beendet. Und auch wenn die Berg-und-Tal-Fahrt dieses Mal nicht ganz so intensiv wie bei dem ersten Buch (Eierlikörtage), was vermutlich daran lag, dass das Grundkonzept bekannt ist und bestimmte Dinge sich nunmal auch wiederholen, so gab es auch hier wieder Lacher, Kopfschütteln, Schlucken, Nicken, Trauriges, Schönes und Hoffnungsvolles.

Und damit endet auch mein heutiger Beitrag, am morgigen Ostermontag geht es hier in diesem Theater weiter. :)

Samstag, 15. April 2017

Leseostern - Ostersamstag

Meinen Ostereinkauf habe ich bereits erledigt - als ich kurz vor 8.00 Uhr in den Supermarkt hineingegangen bin, standen vielleicht 10 Autos auf dem Parkplatz, als ich heraus kam, waren es schon ca. 50, was sich auch im Laden selbst bereits bemerkbar gemacht hatte. ;) Wie auch immer, ich bin fertig und "muss" nur noch einmal in die Stadt (und den Regen), wenn ich will. Was vermutlich nicht der Fall sein wird. :)

Der Einkauf ist verstaut, die Katzen versorgt, mein Frühstück gemacht und ich kann jetzt meinen freien Samstag starten. Vermutlich wird er ab und an durch Wäsche oder ein wenig Küchenarbeit unterbrochen, aber im Wesentlichen plane ich den Ablauf wie gestern: Lesen, Katzeln, vermutlich den nächsten Teil von 11.22.63 schauen. Aktuell muss ich nur entscheiden, ob ich mit "Die englische Ehe" weitermache oder zu dem anderen neuangekommenen Comic greife. Ich werde berichten. :)

Update 13.45 Uhr
"Die englische Ehe" habe ich inzwischen beendet. Die Schreibweise und Sprache mochte ich, die Charatere bzw. ihr Benehmen nicht und damit auch nicht die erzählte Geschichte. Im Ergebnis wäre es eine halb und halb Bewertung mit 2,5; zumindest bei goodreads gibt es überwiegend positive Bewertungen. Ich gehöre nicht dazu. :)

Gerade habe ich mir den zweiten Teil von 11.22.63 angemacht, nachdem ich mein Mittagessen zu mir genommen habe und wünschte gerade, dass ich den Teil jetzt nicht angemacht hätte; die Männer sind gerade in einer Fleischfabrik ... eine Szene übrigens, die nicht im Buch vorkommt (kurz zuvor hat Jake gerade Quartier in Holden (nicht Derry) genommen und seine Vermieterin wird von derselben Schauspielerin dargestellt, die in der Tim-Curry-Es-Verfilmung von Stephen King die erwachsene Beverly Marsh gespielt hat.

Später werde ich wohl zu dem Comic greifen - oder das Tagebuch von Hendrik Groen, nunmehr 85 Jahre, weiterlesen ... 

Update 17.30 Uhr
Die nächste Folge ist geschaut - die Episode mit den Dunnings ist zwar ziemlich bearbeitet worden, vermittelt aber die Grundaussagen. Mal sehen, wie es in der Miniserie weitergeht.

Den weiteren letzte Woche zugegangenen Comic (Volumeband) - Warehousedeal, also etwas angeschlagen - habe ich inzwischen gelesen. Es geht um "Dept. H" von Matt Kindt (Color Sharlene Kindt). In diesem Comic wird Mia von einem Unternehmen, welches die Arbeit ihres Vaters überwacht, nach Dept. H geschickt, um einen Todesfall zu untersuchen. Dept.H befindet sich in der Tiefsee und Mia kennt im Grunde jeden einzelnen dort unten persönlich. Dennoch sieht es danach aus, dass einer von ihnen ein Mörder ist. Und es läuft auch nicht alles glatt dort unten, der Wissenschaftsoffizier scheint einen Koller zu haben und verrückt zu werden, der für die Sicherheit zuständig Q scheint es leid zu sein, seine Zeit dort unten zu verbringen, jedenfalls wirkt er auch mich so, als würde er lieber heute als morgen zurück an die Oberfläche und vorher so wenig wie möglich z.G. für den Wissenschaftsoffizier tun.  Es gib weitere Personen, einer davon ist Mias Bruder, mit dem sie auch nicht so gut auskommt.  Und es gibt technische Probleme. Volume 1 endet nicht mit der Auflösung und ich bin neugierig genug und mag auch die Artwork - bei Amazon kann man in Band 1 klicken - , um mir Volume 2 auf die Merkliste zu setzen, welches im Juli 2017 erscheint.

Mal schauen, was ich jetzt so anstelle. Ich werde später berichten. :)

Update 21.00 Uhr

Ich habe nicht mehr gelesen, sondern Vögel aus Luftballons befreit, Katzen beobachtet und später bespaßt und mit Futter versorgt, mir eine Stulle mit Brot gemacht und eine weitere Episode von 11.22.63 geschaut - Jake ist inzwischen in Jodie angekommen und hat seinen Job als Aushilfslehrer aufgenommen. Im Gegensatz zum Buch hat Jake in der TV-Version einen "Partner". Letzteres kann ich nachvollziehen, da hierdurch all die notwendigen Maßnahmen, die Jake einleiten muss, besser dem Zuschauer "erläutert" und gezeigt werden können; ein Dialog ist hier einem Gedankenmonolog sicherlich vorzuziehen. Dennoch fühlt es sich merkwürdig an. ;)


Ruckzuck ist es nun auch schon 21 Uhr durch und auch wenn ich mir gleich noch ein Buch greifen sollte, wird es heute hier kein Update mehr geben. Aber ich melde mich morgen wieder, versprochen. :)

Freitag, 14. April 2017

Leseostern - Karfreitag :)

Ostern - so ein wunderbar schönes langes Wochenenende, das ich in aller Ruhe und daheim genießen werde. Ich werde vielleicht die Miniserie 11.22.63 schauen - das Buch von Stephen King habe ich ja gelesen -, katzeln und vermutlich ein wenig in meiner Wohnung herumwuseln; ich bin seit einigen Wochen damit beschäftigt, in aller Ruhe ein wenig umzuräumen, auszumisten und auch etwas neu zu kaufen.  :) Letztes Beispiel sind zwei Zig-Zag-Regale (klick), die ich über einen Warehousedeal für jeweils unter  8 Euro bekommen habe und die eine erstaunlich schwere Metallqualität haben. Zwar ist das eine weiß und das andere rot (einzelne Warehouse-Rückgabeware) und bei einer Packung fehlten die Dübel/Schrauben etc. Das störte mich jedoch nicht, weil ich nicht beabsichtigte, sie an der Wand anzubringen. :)




Auf jeden Fall will ich über das Osterwochenende auch lesen und bloggen und schließe mich - wie schon im März - dabei einfach wieder der Winterkatze an.  :)

Während meines späten Frühstückes (ich war gestern Abend essen und habe erst spät etwas Hunger bekommen) habe ich etwas in meinem  "Hauptbuch", dem Roman "Eine englische Ehe" von Claire Fuller, weitergelesen. Ingrid, die Ehefrau des Schriftstellers Gil, ist vor mehr als einem Jahrzehnt spurlos verschwunden. Der Roman beginnt damit, dass Gil meint, Ingrid gesehen zu haben. Während er versucht, ihr zu folgen, stürzt er, was zur Folge hat, dass die gemeinsamen Töchter Nan und Flora nach Hause kommen. Unterbrochen wird diese Haupterzählung von Ingrids Briefen, die diese an ihren Mann schreibt und die sie in verschiedene Bücher im ehelichen Haus legt. Ob und wer diese Briefe findet und liest, warum Ingrid sie schreibt, was mit Ingrid geschehen ist ... das alles sind noch unbeantwortete Fragen. :) Vielleicht werde ich aber auch - zwischendurch - zu einer meiner letzten beiden Comic-Erwerbungen greifen. Ich werde berichten!

Update 14.15 Uhr
Ich habe in der Tat zu einem der neu angekommenen Comics gegriffen, und zwar zu "The City on the Edge of Forever" nach dem Original Teleplay von Harlan Ellison. Fans der Classic Star Trek Serie werden (wohl) wissen, dass das Script heftige Änderungen durchlief, bevor die TV-Episode ausgestrahlt wurde und dass diese und nachfolgende Abläufe zu  "Differenzen" - ein zu mildes Wort, aber nun - zwischen dem Autor und insbesondere Gene Roddenberry führten. Ich kannte bislang nur die ausgestrahlte Episode, war aber neugierig auf das Original und habe mich letzte Woche für diese Comic-Umsetzung statt des reinen Skripts entschieden. Bereits während der Lektüre habe ich häufig skeptisch auf die Seiten vor mir geblickt und die Auflösung überzeugt mich in dieser Version nicht.  Interessant zu lesen war der Comic für mich auf jeden Fall. Aber: Bei dem Vergleich Comic nach dem Original Teleplay einerseits und ausgesendete Episode andererseits bevorzuge ich letztere, da sie trotz möglicher Schwächen im Ergebnis auf mich stringenter wirkt und in mir einen größeren emotionalen Effekt erzeugt.

Hm, inzwischen dürfte meine TK-Pizza fertig sein - dann gehe ich mal los und lege parallel die erste DVD von 11.22.63 ein. :)

Update 20.45 Uhr
Den ersten Teil von "11.22.63" habe ich geschaut, soweit so gut. Natürlich gibt es Änderungen vom Buch zum Film. Mal sehen, wie sich die Verfilmung weiter schlägt...

Ich habe danach ein wenig auf meinem Tablet gespielt, dann die Katzen versorgt, mir eine Kleinigkeit als Abendessen gemacht (Obst und etwas Müsli) und weiter in "Eine engliche Ehe" gelesen. Die Tochter Flora ertrage ich nur schwer,  Nan(ette)  steht leider weniger im Fokus der Autorin, dabei würde ich gern mehr von und über sie erfahren. Ingrid - seufz, ich möchte diese junge Frau schütteln und fragen, warum sie so lebt, wie sie es in den Briefen erzählt. Ich reagiere also durchaus auf die Figuren,insofern hat die Autorin also "etwas richtig" gemacht. ;)

Auch wenn ich noch etwas lesen werde, ein weiteres Update gibt es heute hier nicht mehr in diesem Theater. Aber  morgen melde ich mich wieder. Versprochen. :)