Dienstag, 31. Dezember 2013

Projekt 52 Bücher - 2013: 46/2013

Mit einem Projektrückstand will ich nicht in das neue Jahr wechseln , also muss ich mir noch Gedanken zum 46. Thema von Fellmonsterchens Bücherprojekt

Ah, verdammt ...

machen (mit dem 47. Thema bin ich ja noch nicht in Verzug *g*).

Was soll ich zu diesem Thema schreiben? Miltons "Das verlorene Paradies" kommt mir in den Sinn, dummerweise habe ich die Gesänge immer noch nicht gelesen (sie stehen aber schon hier).

Verdammt noch mal.

Ah! "Hell and damnation" ist eine häufig verwandte Redewendung von Professor Radcliff Emerson, seines Zeichens Ägyptologe. Und sie hat sich auch in den Wortschatz seines Sohnes "Ramses" eingeschlichen. Ich meine, sie sogar von seiner Ehefrau Amelia "Peabody" Emerson und seiner Ziehtochter Nefret gehört zu haben. Ich frage mich, warum ich nicht gleich auf die "Peabody"-Reihe von Elizabeth Peters gekommen bin. Besonders, weil ich heute gerade "He shall thunder in the Sky" als audiobook beendet habe und mir "..."Hell and damnation!" roared Emerson..." noch in den Ohren klingt. :)

Ja, ja, ich weiß, ich habe die Reihe bereits früher im Rahmen dieses Projektes erwähnt. Okay, im Zusammenhang mit verdammt und Miltons Verlorenem Paradies komme ich noch auf einen anderen klassischen Autor

(Auf die Frage, wer er sei):
" Ein Teil von jener Kraft,
Die stets das Böse will und stets das Gute schafft.

...
Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, daß es zugrunde geht;
Drum besser wär's, daß nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
Mein eigentliches Element."


Quelle: Kapitel 6 aus - Ihr habt es sicher erkannt - Goethes "Faust - eine Tragödie - klick, dies ist des Pudels Kern - ein interessanter Charakter, der vermutlich in Faust II sogar "verdammt" gedacht (wenn auch nicht gesagt) hat. ;)

Und: 

Ich wünsche Euch und allen Euren Lieben
 einen guten Rutsch und ein großartiges Jahr 2014! 

Sonntag, 29. Dezember 2013

Weihnachtslesewoche 2013 #8

Sonntagabend  - der letzte Tag meiner Weihnachtslesewoche 2013.

Über den Tag hinweg habe ich heute "Das Rosie-Projekt" von Graeme Simsion gelesen. Das Buch habe ich gestern gekauft - es wurde als weltweiter Beststeller präsentiert. Mir war der Titel allerdings noch nicht untergekommen. Als ich den Klappentext und die ersten Zeilen des Buches las, musste ich an Sheldon Cooper von The Big Bang Theory denken und nahm es mit. So extrem wie dieser TV-Charakter ist der Protagonist Donald Tillmann allerdings nicht

Der Roman beginnt damit, dass der Genetiker Donald Tillmann für seinen Freund, den Psychologen Gene, einspringt, um einen Vortrag über das Asperger-Syndom zu halten. Dem Leser wird ziemlich schnell klar, dass Don selbst das Asperger-Syndrom aufweist. Sein Tag ist straff organisiert, er hat Probleme mit Empathie und Sozialkontakten etc. Jetzt, mit 39 Jahren, startet er das Projekt Ehefrau und erstellt für potentielle Kandidatinnen einen zu beantwortenden Fragebogen, da seine früheren Dating-Versuche fruchtlos verliefen. Nicht akzeptabel für ihn sind Frauen, die z.B. rauchen und unpünktlich sind. Es gibt auch tatsächlich Rücklauf. Sein Freund Gene, der bei der Auswertung hilft, schickt dann Rosie bei Don vorbei. Sie raucht, kommt chronisch zu spät und sie ist auf der Suche nach ihrem biologischen Vater.

Die Geschichte wird aus Dons Perspektive erzählt und ich fand es interessant, seinen Ansichten, Analysen und Erkenntnisse zu folgen. Allerdings kann ich nicht einschätzen, ob sie denen eines echten Menschen mit Asperger Syndrom entsprechen bzw. ähneln. Dies mal außen vor gelassen: Don muss sich einigen Herausforderungen stellen und ich fand es nett, manchmal witzig und manchmal auch bedrückend, hiervon zu lesen, z.B. wenn er zu sich selbst sagt, dass er es gewohnt ist, unbeabsichtigt Heiterkeit hervorzurufen.  Ich hätte mir übrigens gewünscht, dass das Buch bereits 20 Seiten früher, nämlich auf S. 332, endet, auch wenn ich damit vermutlich allein stehen bzw. zu einer Minderheit gehören werde. ;)

Neben "He shall thunder in the Sky" von Elizabeth Peters, welches ich immer bei Hausarbeiten weitergehört habe (Sethos!) begann ich mit dem Lesen von "Die große Wildnis" von Piers Torday. Auch das letztgenannte Buch habe ich gestern gekauft. ;) Protagonist ist der 12jährige Junge Kester Jayne,  der in einer Anstalt für verhaltensauffällige Kinder lebt. Er weiß nicht genau, warum  er in dieser Anstalt lebt, denn daran, dass er seit dem Tod seiner Mutter nicht mehr sprechen kann, wird es wohl kaum liegen. Die Anstalt liegt im Norden einer Insel und hat viel Ähnlichkeit mit einem Gefängnis. Zu essen gibt es Formula, eine offenbar künstlich hergestellte Masse, da ein Virus alle nützlichen Tiere ausgestorben sind incl. z.B. der Bienen, was auch dazu führte, dass Pflanzensorten nicht mehr wachsen konnten. Übrig geblieben ist Ungeziefer, d.h. nicht nützliche Tiere wie Kakerlaken, Motten und Tauben. Dann hört Kester, wie eine Kakerlake mit ihm spricht und denkt, er hat völlig den Verstand verloren ... Der Beginn des Romans ist sowohl spannend als auch märchenhaft und ich bin neugierig, wie sich die Geschichte weiterentwickeln wird.

Meine Weihnachtslesewoche 2013 schließt übrigens mit diesem Post. Lesetechnisch war sie sehr abwechslungsreich und unterhaltsam für mich und blogtechnisch sehr erfolgreich, da ich es tatsächlich geschafft habe, jeden Tag Leseeindrücke zu posten. ;)  Ich hoffe, ein wenig dieses Engagements kann ich auch ins neue Jahr übertragen. :)

Ich verabschiede mich in die letzte Woche dieses Jahres mit ein paar Fotos von den MuMs, die ich heute aufgenommen habe:




 and Actions-MuMs:




Samstag, 28. Dezember 2013

Weihnachtslesewoche 2013 #7

Ich musste doch erst noch mein Buch auslesen, bevor ich den Post schreibe. :)

Eigentlich wollte ich ja heute früh mit einer Freundin einen Tagesausflug an die See machen, aber der strömende Regen hat uns etwas die Lust und Laune daran verdorben. Sponten entschlossen wir uns um und sind in die Stadt zum Shoppen gefahren.


 
 Sitzgelegenheit in der Stadt

 eine Kirche

 hinter Gittern

Die Buchhändler haben heute an meiner Freundin und mir gut verdient. Meine Freundin hat rund 70 Euro, ich rund 110 Euro dort gelassen. 

Aber irgendwie kam ich an den Hörbuchangeboten nicht vorbei und dabei habe ich mich noch zurückgehalten und nur 5 Hörbücher zu je 9,99 EUR mitgenommen (von Agatha Christie "Mord im Pfarrhaus", "Tod auf dem Nil" und "16 Uhr 50 ab Paddington", außerdem "Das Orchideenhaus" von Lucinda Riley und das Hörspiel "Der Elefantenmensch"). Die beiden Hardcover fielen da schon stärker ins Gewicht und nachdem Hermia so von "Hannes" von Rita Falk geschwärmt hatte, landete es auch in meinem Korb. Ich kann noch von Glück reden, dass ich in keinem der Buchläden "Frau Maier hört das Gras wachsen" gesehen habe ... ;) Außerdem habe ich mir einen neuen Teebecher gekauft, er liegt gut in der Hand, ist doppelwandig und ich mag den Farbverlauf sehr. :)

Am Nachmittag habe ich auch noch einen kleinen Spaziergang unternommen



 

und dabei - natürlich ;) - das Hörbuch "He shall thunder in the Sky" von Elizabeth Peters weitergehört. Emerson und Ramses unternehmen gerade einen, hm, Ausflug und natürlich läuft es nicht, wie geplant ...

Daheim habe ich mich dann nicht etwa "Blackout" zugewandt, sondern mir "Miss Pettigrews großer Tag" von Winifred Watson gegriffen. Die Winterkatze schwärmte von diesem Roman und während meines Besuches bei Irina drückte sie es mir in einem Buchladen als Sonderangebot in die Hand. Wer kann da schon nein sagen? Der Roman spielt in London in den 1930er Jahren. Miss Pettigrew ist verzweifelt auf der Suche nach einer neuen Anstellung als Gouvernante. Nach einem Besuch bei der Arbeitsvermittlung klingelt sie bei Miss Delyisia LaFosse. Ehe sie sich versieht, wird die altjüngferliche Miss Pettigrew von Delysia vereinnahmt, Kinder sind jedoch nicht zu sehen. Vielmehr soll sie erst einmal einen ausgewachsenen jungen Mann aus Miss LaFosses Wohnung herausbekommen. Und das ist nur der Anfang.

Die Geschichte hat, wie ich finde, ein rasantes Tempo. Miss Pettigrew wird von den Ereignisse mitgerissen. Aber vielleicht tut ihr das ja gut - Miss Pettigrew und der Leser entdecken dadurch so einiges in ihr. ;) Ich hatte vor meinem geistigen Auge eine nicht mehr junge Frau, die von Miss LaFosse in diverse Räume und Etablissements "gezerrt" wird und mit großen Augen in die Welt und auf diese ihr unvertraute Gesellschaft starrt. Auch wenn Miss Pettigrews Entwicklung über das Buch hinweg für mich nicht restlos überzeugend war, gefiel mir der Roman durch seinen charmanten, neckenden und unterhaltsamen Ton außerordentlich. So manches Mal musste ich kichern und der Gedanke an Screwball-Komödien war nicht weit entfernt. Und dank der unterhaltsamen Lektüre habe ich auch den "Schock", dass die gestern aufgebrachte Füllung sich wieder gelöst hat und ich nächste Woche nochmal zur Zahnärztin muss, besser ertragen. ;)

Und zum Schluss noch ein Bild von den MuMs:

Freitag, 27. Dezember 2013

Weihnachtslesewoche 2013 #6

Gestern abend im Bett begann ich aus Bequemlichkeit, ein ebook zu lesen, und zwar "Der Tierarzt kommt" von James Herriot. Bei diesem Buch handelt es sich laut Information bei skoobe um den dritten Band der Tierarztgeschichten (Band zwei war bei skoobe übrigens auch (noch) nicht zu finden). Auch den heutigen Morgen habe ich mit der Lektüre dieses Buches verbracht, um mich von meinem anstehenden Zahnarztbesuch abzulenken (mir war über die Feiertage leider ein Stück Füllung rausgefallen und ja, ich bin ein Weichei); irgendwie stand mir der Sinn nicht nach dem Teufelszeug-Roman. Wie in "Der Doktor und das liebe Vieh" geht es auch in "Der Tierarzt kommt" wieder um große und kleine Kreaturen, episodenhaft erzählt von James Herriot, nur dass der "junge Doktor" inzwischen verheiratet ist. Erneut wird kein Blatt vor den Mund genommen und man liest von eigenwilligen Tierhaltern, leider notwendigem Erlösen von Tieren, Erfolgen bei der Behandlung und Ergebnissen neuer Medikationen.

Nachdem ich meinen Zahnarztbesuch hinter mich gebracht hatte, gönnte ich mir erst einmal einen Kaffee und las in "Chilischarfes Teufelszeug" von Rebecca Promitzer weiter. Als ich nach Hause kam und in meinen Lesesessel wollte, erwartete mich übrigens diese Szene:
 

Nachdem ich mit den MuMs einen Handel geschlossen hatte - ich darf in den Lesesessel, wenn sie es auch dürfen, entweder gemeinsam oder allein - 

 

konnte ich den Roman um die knapp 12jährige Bea und ihre Freunde im Sommerclub "Verurteilte der Regenstadt" zu Ende lesen. Ich mochte, wie die Autorin die sich immer wieder leicht ändernden dynamischen Beziehungen der Kinder zueinander darstellt. An welch abenteuerliche und phantastische Orte die Kinder ihre Ermittlungen auch führen, nimmt man dies hinweg, fühlt sich der Rest richtig an - das Verhältnis zwischen Eric und seiner Mutter, Beas Empfindungen gegenüber ihrer Mutter, Sams Rückzug in das Baumhaus, die Entwicklung des Clubs über die Ferien. Ich fände es schön, wenn mich Frau Promitzer nochmal nach Elbow zurückkehren lässt.

Ein wenig weiter gelesen habe ich in "Blackout" von Marc Elsberg; ich denke, mit diesem Roman werde ich mich dieses Jahr noch weiter beschäftigen. Ausgeliehen habe ich ihn bereits bei skoobe und vielleicht lese ich heute abend weiter. Ich will es hier nochmal erwähnen, wie angetan ich von Skoobe bin. Ja, der Mindest-Monats-Beitrag von 9,99 EUR für diese ebook-Ausleihe erscheint auf den ersten Blick recht happig. Aber man sich nur mal die deutschen ebook-Preise anschauen - und man kann skoobe jederzeit kündigen. Zur Info, in diesem Monat habe ich bei Skoobe ausgeliehen und gelesen:

"Ich blogg Dich weg" von Agnes Hammer
"Ein Gesicht in der Menge" von Stephen King, Stuart O' Nan
"Cat Content: SMS von meinem Kater" von Katja Berlin
"Der Doktor und das liebe Vieh" von James Herriot
"Der Tierarzt kommt" von James Herriot.

Diese ebooks sind in der Summe locker mehr als 10 Euro wert. Plus ich ärgere mich nicht, wenn ich mal ein ebook erwische, dass mir nicht zusagt und dass ich dann nicht einmal weiterverkaufen oder spenden kann. Nichts gegen die Onleihe der Büchereien, aber im Gegensatz zu letzterer gibt es bei Skoobe auch keine Wartezeiten. Das Angebot an Krimis (z.B. Crombie), Belletristik (der aktuelle Jonasson), Horror (Doktor Sleep),Kinder- oder Sachbüchern ist groß und wächst.

Und ja, ich habe während meiner Küchenarbeitszeiten (Aufräumen, Spülmaschine, adliges Essen von gestern)  auch mein Hörbuch "He shall thunder in the Sky" von Elizabeth Peters weiter gehört.

Ich tippe, dass ich morgen nicht großartig zum Lesen oder Hörbuch-Hören komme, obwohl ich länger mit dem Auto unterwegs sein werde. Da ich mit einer Freundin gemeinsam eine Tour unternehme, werde ich wohl eher mit ihr quatschen als Hörbuch zu hören. :) Aber ich werde mich trotzdem bemühen, morgen - vermutlich aber erst am späteren Abend - noch einen Post einzustellen.

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Weihnachtslesewoche 2013 #5

Sehr geruhsam und dieses Mal ohne einen Spaziergang geht bei mir der 2. Feiertag zu Ende. Die MuMs waren erneut (!) sehr lieb und haben mich bis halb neun schlafen lassen. Dann meinten sie aber doch, dass ich bitte schön Frühstück machen sollte, für sie selbstverständlich. ;) Für mich gab es die restlichen Scones vom Vortag.

Im Verlauf des Vormittags habe ich "Verdächtige Geliebte" von Keigo Higashino ausgelesen. Es ist ein Kriminalroman, ein Liebesroman, ein Roman über Freundschaft. Ich habe es an anderer Stelle schon gesagt, für mich ist "Verdächtige Geliebte" ein ungewöhnliches Buch.

Man erfährt als Leser bereits im zweiten Kapitel, wer Täter und Opfer sind, man erlebt den Vorfall mit und erfährt auch, dass Herr Ishigami versucht, seiner Nachbarin Yasuko - der Mörderin - zu helfen, damit sie nicht zur Verantwortung gezogen wird. Zugleich tappt man jedoch mit den ermittelnden Kommissaren im Dunkeln: Sie versuchen, den Täter zu ermitteln; der Leser überlegt, was und besonders wie Herr Ishigami  etwas unternommen hat, um Yasuko zu schützen. Eingebunden in das Geschehehen wird dann noch Herr Yukawa, ein Physiker und Freund eines der Kommissare. Herr Yukawa, der eigene Ansichten hinsichtlich der laufenden Ermittlung hat, kennt Herrn Ishigami noch aus Universitätszeiten und bewundert und respektiert dessen Fähigkeiten, auch wenn Herr Ishigami seine Mathematiker-Laufbahn aufgegeben hat und jetzt als Lehrer arbeitet.

Ich lese nicht so häufig Krimis und für mich ist dieser Ansatz schon ungewöhnlich. Ungewöhnlich waren für mich auch die Charakterzeichnungen. So wunderte ich mich z.B. darüber, dass Yasuko im Verlauf der Gespräche mit den Ermittlern nach außen so gelassen wirkt, ich wäre ein wandelndes Nervenbündel gewesen. Dieses Auftreten, die verhaltenen - gefühlt unterdrückten -Reaktionen und teils verschlüsselten Gespräche der Beteiligten erscheinen mir fremd. Ich sehe hieran aber kein Problem des Romans, sondern vermute den Grund in der Verschiedenartigkeit meiner und der japanischen Mentalität. Ich fand "Verdächtige Geliebte" faszinierend und das Ende befriedigend.

Später habe ich mir mein weiteres Weihnachtsgeschenk gegriffen, "Chilischarfes Teufelszeug" von Rebecca Promitzer, gesehen bei Kiya (klick) und der Winterkatze (klick). Die Protagonistin Bea ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen und ich mag Butterfly und Eric auch sehr, zwei weitere Mitglieder des Clubs der "Verurteilten der Regenstadt". Ich komme sehr gut mit diesem Roman voran und bin inzwischen mit den Club-Mitgliedern bereits in der Nacht ins Krankenhaus geschlichen und zu einem verlassenen Zug, um die Identität der von Bea und ihrem Freund Sam gefundenen Leiche zu ermitteln ...

Unterbrochen habe ich diese spannende Lektüre allerdings trotzdem, denn während ich in der Küche herumwerkelte, ging es mit dem Hörbuch "He shall thunder in the Sky" by Elizabeth Peters weiter. Spionage, Waffenlieferungen und der Verdacht, dass Sethos auftaucht, während Nefret offenbar nichts von diesen ganzen Vorkommnissen mitbekommt. Noch eine Anmerkung zum Küchenwerkeln. Ich hatte gestern bewusst mehr Reis gekocht, als ich für mein Zanderfilet-Gericht brauchte:

Einen Teil Reis und den Rest des Paprika-Zucchini-Gemüses habe ich als Abendessen heute verwertet, indem ich aus diesen Zutaten, ein paar frischen Tomaten und einer halben Avocado einen Salat machte, der noch mit warmen Speck-Brot kombiniert wurde (altes Brot in grobe Stücke geschnitten, kleingerissenen Frühstücksspeck darüber und alles im Backofen etwas aufknuspern).

Der restliche Reis landete in einem Eintopf. Zwei frische Paprika mit Zwiebeln angedünstet, Dosen-Kichererbsen und die restlichen TK-Erbsen aus der Truhe dazu, mit Gemüsebrühe ablöschen, Kokosmilch dazu, dann kräftig mit Garam Masala, Curry und Koriandersamen (frisch von mir gemahlen) gewürzt, Salz und Chilifäden (jawoll *g*) je nach Geschmack. Das Rezept habe ich online bei Brigitte (klick) gefunden und offensichtlich etwas abgewandelt, weil ich keinen frischen Koriander und keinen Speck dafür aber noch Reis und Koriandersamen hatte, aber geschmeckt hat mir mein Eintopf trotzdem. :)

 Und die MuMs? Bitte sehr:


Kuschel-MuMs über den Tag



 Action MuMs am Abend,
 sorry wegen der Qualität, aber es war nur der Weihnachtsbaum beleuchtet und ich hatte nur das Handy bei der Hand :)

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Weihnachtslesewoche 2013 #4

Gestern habe ich der Versuchung nicht nachgegeben und weiter in meinem ausgeliehenen Buch "Der Doktor und das liebe Vieh" von James Herriot gelesen. Das fiel mir nicht schwer, denn die episodenhaften Erzählungen sind wirklich großartig zu lesen. Allerdings hätte ich an des "jungen Doktors" Stelle vermutlich schon sehr sehr viel früher leere Kartons in Vorratsräumen zusammengetreten oder Dr. Farnon hin- und hergeschüttelt oder seine Aussagen aufgenommen oder irgend etwas in der Art. :)

Bei Skoobe habe ich ein weiteres Buch von James Herriot gefunden, auf Dauer werde ich das sicher auch noch lesen. :)

Über den Tag hinweg habe ich auch immer weiter "He shall thunder in the Sky" by Elizabeth Peters gehört, z.B. beim Backen der Scones nach einem mir netterweise von Sayuri zur Verfügung gestellten Rezept. Mein Frühstück war entsprechend fürstlich. :)

 
Und auch beim Zubereiten meines späten Mittags/frühen Dinners - Zanderfilet mit Reis und Paprika-Zucchini-Gemüse - habe ich fleißig weitergehört. Die archäologische Arbeit der Emersons ist dieses Mal etwas in den Hintergrund bislang geraten angesichts der Sorgen um Davids Wohlergehen, Ramses und der ägyptischen Unabhängigkeitsbewegung.

Ansonsten habe ich heute vormittag einen Spaziergang an der Ostsee- und Boddenküsten unternommen, indem ich mein Weihnachtsgeschenkbuch "Gestern auf Fischland, Darß und Zingst" gelesen und die dortigen Aufnahmen betrachtet habe. Dort sind Bilder über das 20. Jahrhundert hinweg zu finden zusammen mit erläuternden Informtionen - auch allgemeinere über die Ereignisse im 20. Jahrhundert auf dem "ZDF" wie z.B. das testweise Aussetzen von Elchen oder wie mit Zeesenbooten gefischt wird. Schade, dass Martha Müller-Grählert nicht erwähnt wurde.

Nach meinem heute mit einer Freundin vorgenommenen Spaziergang




habe ich dann mit dem Buch "Verdächtige Geliebte" von Keigo Higashino begonnen und bin gerade ca. in der Mitte des Romans. Es ist eine Kriminalgeschichten, in welcher der Leser gleich zu Beginn das Verbrechen miterlebt und weiß, wer die Täterin ist. Dann jedoch wird diese von ihrem Nachbarn, der sich zu ihr hingezogen fühlt, angesprochen, der ihr helfen will, ohne dass sie sich der Polizei stellen muss. Dieser Nachbar ist ein genialer Mathematiker. Dann wird die Leiche gefunden und die Polizei beginnt zu ermitteln ...

Ich habe keine Ahnung, ob ich diesen Krimi heute noch beenden werden, denn heute Abend kommt noch einmal das Geburtstagsspecial von Doctor Who auf Fox und direkt danach das Weihnachtsspecial, Matt Smith letzte Doktorfolge. Ich schätze, ich werde heute abend am TV hängenbleiben. :)

Dienstag, 24. Dezember 2013

Weihnachtslesewoche 2013 #3

Ich habe gestern tatsächlich "Schneewanderer" von Catherine Fisher ausgelesen. Und so sehr ich auch das Setting im Norden mochte, den Einfluss nordischer Mythologie (Raben, Fenrir, Riesen) und den mich durchaus durch das Buch voranbringenden Schreibstil, fehlte mir doch bei den Charakteren das Innenleben. Kari bildet zwar eine Ausnahme, aber im Großen und Ganzen entwickelt die Figuren hauptsächlich Aktivitäten und sprechen miteinander, was zwar grundsätzlich etwas über sie aussagt, aber mir nicht genug. Warum z.B. ist die Zauberin Gudrun damals mit dem Jarl gegangen und warum gibt es nicht mehr zu ihrer Motivation zu erfahren in Bezug auf Kari? Was brachte Brocheal dazu, die Zelle aufzusuchen? Wie verändert sich der Skalde durch seine Erlebnisse etc. 

Heute am Heiligabend war ich einen halben Tag im Büro und ließ mir danach auf einem Spaziergang etwas Wind um die Nase wehen - und dabei auch einige Regentropfen ins Gesicht fallen. Aber es tat gut. Bei solch einem Wetter -okay, es passt nicht zu Weihnachten und ist zu warm - vermisse ich die Spaziergänge am Ostseestrand, obwohl ich gut ohne aufgewirbelten Sturmsand leben kann. ;) 

 Auf dem Spaziergang habe ich ein wenig "He shall thunder in the Sky" by Elizabeth Peters weitergehört. Barbara Rosenblat, ich wiederhole mich gern, trägt genial vor. Ich bin immer wieder hin und weg, mit welch Elan und Verve sie die einzelnen Charaktere zum Leben erweckt und sie  über die Romanreihe hinweg - individualisiert. Der Roman beginnt mit einer Familientragödie, die sicher wieder aufgegriffen werden wird. Momentan jedoch ist es Weihnachten im Buch und die Ereignisse der Welt (erster Weltkrieg, Suezkanal) werfen ihre Schatten auch auf die Emersons in Ägypten.

Später, nachdem die MuMs ihre Geschenke begutachten und austesten durften - sie waren heute frühmorgens schon ganz erpicht darauf, durften sie aber noch nicht auspacken -

 morgens
 später Nachmittag

habe ich mir bei Skoobe "Der Doktor und das liebe Vieh" von James Herriot ausgeliehen. Hermia und die Winterkatze haben sich hier auf Hermias Blog so nett darüber unterhalten, dass ich es endlich mal von meiner Skoobe-Merkliste genommen und aufgeschlagen habe. Ich  musste laut auflachen, als "der junge Doktor" das erste Mal Dr. Fernon begleitet und dabei u.a. einer freundlichen Kuh begegnet, die jedem gleich die Hand geben will, momentan aber nur auf drei Zylindern läuft. Mit dem Buch komme ich sehr gut voran, weil der Erzählstil des Autors geradeheraus ist und sich die Episoden durch die relativ kurzen Kapitel fast von allein lesen. Bereits jetzt (ca. 30 % geschafft) zeigt sich Herriots abwechslungsreiche und nicht immer einfache Arbeit, sei es, weil er ein Tier erlösen muss, sei es, weil er mitten in der Nacht einer jungen Sau beim ferkeln helfen muss. Ich bin sehr angetan von dem Buch und werde darin heute sicher noch im Lichterscheins meines Weihnachtsbaumes weiterlesen, im Idealfall mit Merlin und/oder Marlowe auf dem Schoß. :)

Meine Lieben, ich wünsche Euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest!

Montag, 23. Dezember 2013

Weihnachtslesewoche 2013 #2

Ah, nicht unerwartet bin ich heute bislang nicht sehr viel zum Lesen gekommen. Ein kompletter Arbeitstag nimmt mir irgendwie regelmäßig die Zeit um Lesen. Ich weiß auch nicht, was ich falsch mache. ;)


In der Mittagspause habe ich jedenfalls bei Skoobe mal in "Blackout" von Marc Elsberg hineingeschnuppert. Aufhänger der Story ist, dass in Europa an einem Februarmorgen alle Stromnetze zusammenbrechen und es einen längeren Blackout gibt. Das könnte ein Buch für mich werden.

Außerdem habe ich heute früh noch etwas in "Schneewanderer" von Catherine Fisher weitergelesen und dadurch das dritte und letzte "Buch" begonnen, in welchem die Protagonisten auf eine Suche gehen. Ich fühle mich nicht in der Lage, viel mehr zu sagen, nicht einmal zum Grund der Suche, weil ich dadurch zwangsläufig auf Ereignisse der früheren Bücher eingehen und spoilern müsste. Den Schreibstil find ich gradlinig und dadurch gut lesbar, mich hält die Autorin jedenfalls in der Geschichte. Mal sehen, wie weit ich heute damit noch komme. Möglicherweise werde ich nämlich schwach und lasse das Buch links liegen, um "Mord im Pfarrhaus" mit Maggie Smith, Rowan Atkinson und Kristin Scott Thomas zu schauen.

Sonntag, 22. Dezember 2013

Weihnachtslesewoche 2013 #1

Über die Adventszeit habe ich an Arianas wunderbarer Adventslese-Aktion teilgenommen. Letztere läuft eigentlich bis zum 26.12., aber ich hatte sie für mich bis zum 4. Advent begrenzt. Der Grund ist simple: Ab kommenden Montag über die Weihnachtstage bis Sonntag will ich eine Weihnachtslesewoche einleiten und diese Lesewoche würde sich bei mir sonst mit Arianas Aktion überschneiden. ;) Zwar muss ich am Montag ganz- und am Dienstag noch halbtags arbeiten, aber dann habe ich für den Rest der Woche frei. 

Die Weihnachtstage werde ich ruhig, zwang- und terminlos mit den MuMs verbringen; vielleicht unternehme ich etwas, vielleicht nicht. So oder so werde ich wohl Zeit und Muße haben, zu lesen bzw. Hörbücher zu hören (vielleicht auf Spaziergängen oder während ich puzzle) und darüber zu bloggen.  Mein Blog bestand in diesem Jahr im Buchbereich gefühlt hauptsächlich aus Beiträgen zum 52-Bücher-Projekt - neben der Adventsleseaktion von Ariana soll die Weihnachtslesewoche für etwas Abwechslung sorgen. ;)

Wer Zeit, Lust und Laune hat, kann natürlich die Idee aufgreifen.  Es gibt keinerlei Vorgaben, auch keine thematischen. Im Grunde geht es nur darum, zu lesen und darüber zu bloggen - was Ihr ja auch so tut. :) Ich möchte es in der kommenden Woche nur regelmäßig machen. :)

Adventslesen by Ariana #7

Ich wünsche Euch allen einen schönen 4. Advent!

Dank der wunderbaren Adventslese-Aktion von Ariana habe ich - obwohl der Advents-Dezember nur so an mir vorbeigerast ist - die vier Adventssonntage ganz bewusst als Lesezeit für mich reserviert. Das war eine gute Maßnahme, denn in den Adventswochen habe ich ansonsten kaum regelmäßig gelesen, aber wenigstens Hörbücher gehört. ;) Die Adventslese-Aktion fühlt sich auch deswegen gut an, Ariana! :)

Gebacken habe ich am 4. Adventssamstag nicht, dafür aber meinen Baum geschmückt. Dieses Jahr hätten auch meine Eltern wieder mehr Freude am Baum, er ist "klassisch" in gold und rot geschmückt. Ich mag ja auch blau/gold und violett/gold - diese Kombinationen waren meinen Eltern immer etwas zu dunkel. ;) Auf Dauer liebäugel ich noch mit einer grün-goldenen Kombination ...

In der gestrigen Samocca-Time habe ich zwei der letzten vier Kurzgeschichten aus der "Mörderische Bescherung", herausgegeben von Charlotte MacLeod gelesen und heute früh die restlichen zwei. Die Kurzgeschichten sind nicht immer blutig, manche habe ein gemächliches Tempo. Die Elizabeth-Peters-Story - sie war übrigens die einzige Autorin, die ich neben der Herausgeberin Charlotte MacLeod kenne - war total überzeichnet *schmunzel*. Eigentlich alle Geschichten zeichneten sich durch Humor aus und mir gefielen alle - auch wenn zwei,drei nicht ganz so gut wie die restlichen waren.

Für heute aufgehoben hatte ich mir ja "Die Schneekönigin" von Hans Christian Andersen. Mir waren einige Details entfallen - zwar erinnerte ich mich an den Prinz und die Prinzessin und das Räubermädchen, aber z.B. nicht an die alte Frau, die zaubern konnte. Ich mag den Märchenband. Es gibt unterhaltsame Märchen, die vordergründig lustig und nett sind, aber auf dem zweiten Blick ironisch bzw. satirisch. Einige sind harsch. Es gibt Geschichten, die nicht nur kein Happy End haben, sondern mich zusätzlich tieftraurig (Die kleine Seejungfrau, Das Mädchen mit den Schwefelhölzern) zurück ließen. Life ...

Thematisch nicht zur Aktion passend habe ich "Totengleich" von Tana French als Hörbuch begonnen in dieser Woche und mir fehlt nur noch eine CD. Gelesen habe ich in dieser Woche auch über Skoobe ausgeliehene kürzere Geschichten :
- "Cat Content" von Katja Berlin - recht unterhaltsam und genau das, was ich brauchte unter der Woche.
"Ein Gesicht in der Menge" von Stewart O'Nan und Stephen King - Es ist eine Kurzgeschichte der beiden über einen Mann, der während des Schauens von Baseballspielen an immer derselben Stelle Personen sieht, die er kennt und die schon verstorben sind. Die Story sagt einiges über den Zuschauer aus.
- "Ich blogg Dich weg" von Agnes Hammer - ein Top-Thema (Cybermobbing und Auswirkungen) und das Buch liest sich "gut" . Die Geschichte ist als Einstieg ins Thema für Jugendliche sich nicht verkehrt. Mir persönlich waren die Charaktere aber ewas zu traditionell, um nicht klischeehaft zu sagen, und hätten etwas mehr Tiefe haben dürfen.

Für den Adventssonntag habe ich mir jetzt wieder den Fantasyroman "Schneewanderer" von Catherine Fisher gegriffen, die ersten Seiten habe ich letzten Sonntag gelesen. Das Buch ist schon seit Jahren auf meinem TuB. Und auf jeden Fall gibt es kälte und winterliches Klima. Die Namen und der Hof muten germanisch-nordisch an ("Jarl", Ragnar) und wirken auf mich vertraut. Mal sehen.

Inzwischen habe ich das erste der drei "Schneewanderer"-Bücher (in dem einen Buch) beendet und bin ca. in der Hälfte des zweiten gelandet. Die Geschichte könnte in der Frühzeit Skandinaviens bei den (sesshaften) Wikinger spielen mit der Jarlsfeste, Runen, den Gottheiten Freyer und Odin, wenn da nicht das weiße Volk wäre, auch Schneewanderer genannt, die sich in Runenmagie und Zauberei auskennen. Im ersten Buch begegnet dem Leser Gudrun, eine Zauberin, die den amtierenden Jarl in ihrer Macht hat und dafür sorgt, dass das eigentliche Jarlsgeschlecht ausgerottet wird. Zu diesem gehören auch Thorkil und Jessa, für die Gudrun aber andere Pläne hat. Die Geschehnisse aus dem ersten Buch werden im zweiten Buch fortgesetzt und wirklich mehr kann ich kaum schreiben, ohne zum ersten Buch zu spoilern. ;) Die Geschichte spielt im hohen Norden, es gibt Seehunde, Schnee und Magie und ich komme mit dem Erzählstil sehr gut klar. Allerdings werde ich das Buch heute wohl nicht schaffen, u.a., weil ich während der Zubereitung meines Mittagessens "Totengleich" von Tana French weiter gehört und beendet habe. Die Story, in der eine junge Frau als verdeckte Ermittlerin die Identität eines Opfers annimmt und in eine eng verflochtene Gruppe von jungen Leuten, zu denen auch das Opfer gehörte, eingeschleust wird, ist interessant - die Tat, das Lavieren der Ermittlerin und die Faszination, die von der Gruppe ausgeht sind gut beschrieben, wenngleich die Autorin es sich in meine Augen an ein paar Stellen etwas leicht gemacht hat (Ergebnis des ersten Alleinseins der Ermittlerin im Haus z.B.). Die Story hätte auf jeden Fall mehr gewonnen, wenn die Lesung intensiver gewesen wäre. Sie war flüssig und gut zu hören, aber es fehlt einfach der letzte Kick, die Lesart war mir zu gleichmäßig und ruhig.

Mal sehen, wie weit ich heute noch mit "Schneewanderer" komme. :)

Ich habe zwischenzeitlich das zweite Buch (oder den zweiten Teil) beendet und gehe davon aus, dass ich den Rest in meiner Weihnachtslesewoche schaffe. Zu dieser - Weihnachtslesewoche - gibt es noch einen Post. ;) Den heutigen Adventssonntag habe ich nicht nur mit einem Andersen-Märchen begonnen, sondern im übertragenen Sinne auch beendet, denn gerade habe ich eine auf "Die kleine Seejungfrau" beruhende tschechische Märchenverfilmung aus dem Jahr 1976 geschaut. Die kleine Nixe wird dort von Miroslawa Šafránková gespielt, die Menschenprinzessin von ihrer Schwester Libuše (das Aschenbrödel). Noch immer finde ich die Umsetzung ruhig und doch aufrührend mit den vielen Meerbildern, die Umsetzung der Meereswelt kreativ, die Musik wunderschön und noch immer beginnen mir spätestens dann die Tränen zu laufen, wenn der kleinen Nixe im Palast der Prinzessin die Blumen entgleiten *schnief*.

Heiligabend werde ich mir dann den Klassiker - wenn auch nicht von Andersen - anschauen. Ich muss wohl nicht sagen, welcher Film das sein wird. :)


Mittwoch, 18. Dezember 2013

Projekt 52 Bücher - 2013: 45/2013

Mal sehen,

"Aufstieg und Fall"

heißt es in der 45. Projektwoche von Fellmonsterchens Bücherprojekt. Als erstes kam mir ja "Die Buddenbrooks" von Thomas Mann in den Sinn. Da ich diesen Roman aber bekennendermaßen noch immer nicht vollständig gelesen habe, kann ich nicht wirklich etwas dazu sagen und muss mir ein anderes Buch suchen. ;)

Hm. Wie wäre es mit "Effie Briest" von Theodor Fontane? Effie steigt in der Gesellschaft durch ihre Heirat mit Baron von Instetten auf. Allerdings wurde sie in diese Ehe mit dem deutlich älteren Baron gedrängt, was zusammen mit anderen Umständen incl. ihres Charakters zu ihrem gesellschaftlichen Abstieg führt. Hätte ich gerade hier vor diesem Satz "Spoilerwarnung" schreiben sollen. ;)

Durch den Kopf ging mir auch das Buch "Die Expedition" von Monica Bittl. In diesem Roman, der auf einer wahren Begebenheit beruht, wollen 5 unterschiedliche Frauen zu Beginn des 20. Jahrhundert im Winter die Alpen zu überqueren, sodass sich Auf- und Abstieg finden. Die einzelnen Leben(sumstände) und Wahrnehmungen werden dabei abwechselnd aus der Perspektive und mit der Stimme jeder einzelnen Frau im Wechsel erzählt, was nicht so unruhig ist wie es sich anhört. Ich fand das Buch recht interessant wegen der Darstellungen der Frauencharaktere in dieser Zeit; die Tour an sich spielt eher eine untergeordnete Rolle.

Sonntag, 15. Dezember 2013

Adventslesen by Ariana #6

Einen schönen 3. Advent!

Mein Post ist heute ja etwas später - aber dafür gab es ja schon gestern einen. :)

Meinen Tag begonnen habe ich mit ein paar Hans Christian Andersen Märchen, u.a. "Der Schneemann", der Feuer in einem Herd entdeckt und sich verliebt. Das war mal wieder ein Märchen ohne Happy End. Es ist jetzt nur noch ein Märchen in diesem Buch übrign, nämlich "Die Schneekönigin", und dieses werde ich mir für den 4. Advent aufheben.

Später habe ich auch ein paar Kurzgeschichten aus der Charlotte MacLeod Anthologie "Mörderische Bescherung" gelesen, in der es zwar in zwei Geschichten um Kaufhaus, Weihnachtsmann und Unterschlagung ging, die aber völlig verschiedene Ansätze hatten. Und die Geschichte von Evelyn E. Smith hat mit Miss Melville eine interessante Protagonistin: Sie ist nicht nur eine anerkannte und wohlhabende Künstlerin, sondern hat es sich zur Aufgabe gemacht, Individuen, die sich der Rechtsverfolgung entziehen, beiseite zu schaffen. In dieser Anthalogie habe ich bislang nur zwei oder drei Stories gelesen, die ich persönlich nicht so gut wie die anderen fand - aber sie waren für mich alle unterhaltsam. Ich hoffe, dieser Trend setzt sich auch bei den restlichen vier Geschichten fort, die ich mir für das 4. Adventswochenende lasse.

Postfach- und Feedreadercheck benötigte etwas Zeit und dann stand auch noch Flurdienst an. Also habe ich mir mein Handy mit einer Audible-App gegriffen und "He shall thunder in the Sky" by Elizabeth Peters weitergehört. Wirklich voran bin ich mit diesem Hörbuch noch nicht gekommen, ich bin erst im 3. Kapitel. Aber mich hetzt ja auch niemand. Und ich muss gestehen, mit Ramses, Nefret, David etc. als Erwachsene sind mir die Geschichten zum Teil etwas zu verschlungen (konstruiert), was ihren Charme und Reiz für mich mindert.

Unterbrochen von Episoden der zweiten TBBT-DVD habe ich heute Nachmittag "Der entlaufene Weihnachtskater" von Angela Troni gelesen. Auf das Buch hat mir Ariana hier (klick) richtig Lust gemacht und es war eine nette, wenn auch zum Teil vorhersehbare, Geschichte. Ich freue mich jedenfalls, dass Flo auf dem Kaminssims zur Ruhe kam. :)

Meine beiden Helden haben mir übrigens auch heute wieder von Anfang an beim Lesen Gesellschaft geleistet - u.a. unterbrochen von der Inspektion der von mir heute Vormittag ins Wohnzimmer gestellten Tanne. :) Merlin vernünftig mit dem Handy auf meinem Schoß abzulichten, ist mir wegen der Lichtverhältnisse nicht gelungen (ich habe das Licht zusätzlich blockiert *g*), aber egal, ich poste das Foto trotzdem auch hier. :)

Ich weiß noch nicht, was ich jetzt lesen werde. Vielleicht greife ich zum "Schneewanderer" von Catherine Fisher. Das Buch liegt hier schon länger ungelesen. Oder ich mache mit meinem ebook weiter. Vielleicht räume ich auch die Küche auf und höre nebenher Doctor Who weiter.

Das Doctor Who Hörbuch habe ich inzwischen beendet, es hat mir sehr gut gefallen u. die Geschichte auf dem Mars gefiel mir auch.

Außerdem habe ich mit "Der Schneewanderer" angefangen, mal sehen wie es sich entwickelt. Aber jetzt werde ich wohl doch mit TBBT weitermachen und mit den Jungs und Mädels diesen Adventssonntag beenden. :)

Samstag, 14. Dezember 2013

Adventslesen by Ariana #4

Nun hat tatsächlich schon das dritte Adventswochenende begonnen! Auch dieses Mal bin ich unter der Woche arbeitsbedingt nicht wirklich zum Lesen gekommen bzw. hatte ich keine Leselust. Trotzdem habe ich es geschafft, "Im Schatten des Todes" von Elizabeth Peters, gelesen von Dagmar Heller, zu Ende zu hören. Es ist, wie schon zuletzt gesagt, ein ganz anderes Hörerlebnis als mit Barbara Rosenblat (letztere liest, ich sage mal aktiver, sie verleiht den diversen Charakteren charakteristische Stimmen mit viel Energie), aber Dagmar Hellers ruhige Vortragsweise gefällt auf andere Art auch.

Meine SamoccaTime heute habe ich erneut mit einer Geschichte aus der Anthologie "Mörderische Weihnachten", zusammengestellt von Charlotte MacLeod, verbracht. In der Geschichte führte der eine Protagonist den anderen auf einen Londoner Friedhof und berichtete letzteren dabei von seinen Rechercheergebnissen für sein neues Buch. Ich fand es erheiternd, wie die Gedanken des Zuhörers immer wieder abglitten, weil ihm kalt wurde und er immer ungeduldiger wurde, ohne aber den Erzähler zu unterbrechen. Und der hatte noch eine Überraschung parat.

Heute am Samstag habe ich mir "Lords of the red Planet" - ein Doctor Who audio book gegriffen. Es sollte mir beim Kochen (Gemüsereissuppe - mmmmh mit extra Petersilienwurzel *g*) und beim Nachbacken eines weiteren Keksrezeptes von Evis Küchenzaubereien - köstliche Zimt-Schoko-Cookies - Gesellschaft leisten. Und ca. 60 % des überschaubar langen Hörbuches habe ich heute auch geschafft. In "Lords of the red Planet" landen der Doctor (in seiner zweiten Inkarnation), Zoe und Jamie auf dem Mars und machen dort einige Entdeckungen über die Ice Warriors. Letzere mag ich als Doctor-Who-Charaktere sehr und ich finde es immer noch etwas schade, dass ich in der Episode des 11th Doctors ("Cold War") einen CGI-Ice-Warrior gezeigt bekam; ich fand es gerade interessant, dass man diese nur immer in ihrer "Rüstung" sah (ähnlich wie die Breen in Star Trek, die ich auch nicht ohne ihren Schutzanzug sehen möchte, danke!). Der Doctor konnte ja leider nicht von Patrick Troughton eingelesen werden, aber Frazer Hines macht ihn beinahe lebendig: Das mir aus den TV-Episoden bekannte Sprachmuster und auch der Tonfall von Patrick Troughtons Doctor wurden von F. Hines wirklich großartig eingefangen und präsentiert. Ich habe beinahe vergessen, wer den Doctor hier spricht. Die Geschichte selbst finde ich faszinierend, wie gesagt, ich habe eine Schwäche für die Ice Warriors.

Auch in meinem Hans Christian Andersen-Märchenbuch habe ich heute gelesen, u.a. die Geschichte "Das Gänseblümchen". Bestimmt werden die Kinder, wenn sie diese märchenhafte Geschichte hören, sich vornehmen, dass sie besser achtgeben! In "Die Blumen der kleinen Ida" hört man nicht nur eine fantasievolle und schöne Geschichte, die ein Student der kleinen Ida erzählt. Und "Der standhafte Zinnsoldat" geht auf eine abenteuerliche Reise - deren Ende traurig stimmt.

Ich weiß noch nicht, ob ich heute noch weiter lesen/hören oder mir Episoden von "The Big Bang Theory" anschauen werde. Das entscheide ich operativ taktisch. Morgen geht es auf jeden Fall weiter mit dem Adventslesen bzw. -hören. :)

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Buchsaiten Blogparade 2013

Das Jahr 2013 neigt sich dem Ende zu und Frau von Buchsaiten stellt wieder (klick) ihre literarischen Jahresabschlussfragen.

Warum sind sie nur immer so schwierig zu beantworten? Und wenn nun der Knaller noch am letzten Tag des Jahres kommt? Dann werde ich diesem Post einfach noch einen Nachtrag anhängen. :D

Die Fragen und meine Antworten:

1)Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat? (und Begründung).

Obwohl ich online häufiger auf sehr verhaltene Reaktionen zu "Ein plötzlicher Todesfall" von J.K. Rowling stieß, war ich neugierig genug, um mir diesen Roman aus der Bücherei zu holen. Meine Erwartungen waren nicht sehr hoch - und ich wurde angenehm überrascht. Mir gefiel J.K. Rowlings Schreibstil. Ich empfand den Roman auch nicht als langweilig (einen Spannungsbogen gibt es in diesem Sinne nicht), sondern verfolgte interessiert, wie sich Barry Fairbrothers Tod auf den gesellschaftlichen Mikrokosmos, das soziale Geflecht im Ort auswirkte. Wirf einen Stein in den See und selbst wenn er auf dem Boden angekommen ist, sind die Auswirkungen seines Falls noch in einem großen Radius spürbar...

2)Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat? (und Begründung).

Ein Roman über eine junge Frau, die in einem Antiquariat zu arbeiten beginnt und in dem es außerdem noch um ein verschollenes Manuskript geht?! Klang faszinierend. Leider konnte mich der Roman "Die Antiquarin" von Sheridan Hay aber nicht überzeugen: Zur Protagonistin bekam ich keinen Zugang, sie wurde nicht "real" für mich in ihrer andauernden Naivität und "Blindheit" einerseits und dem Vertrauensmissbrauch andererseits. Und der Manuskript-Plot wurde auch nur angerissen ... Nein, das funktionierte für mich nicht.

3)Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?

Ich will mich nicht auf einen Autor beschränken! Dieses Jahr habe mich endlich mehr mit dem mir von meiner Freundin Sayuri empfohlenen Martin Suter beschäftig und auch gleich mehrere Romane von ihm gekauft und gelesen, darunter das großartige Buch "Small World", in dem es nicht nur um die sich verkleinernde Welt von Alzheimer-Patienten geht. 

Nennen möchte ich auch Eva Baronsky. Ihr Roman "Magnolienschlaf" beschäftigt sich hauptsächlich mit der Beziehung zweier (eigentlich sind es nicht nur zwei) Frauen verschiedener Abstammung, Kultur und gesellschaftlicher Situation, unterschiedlichen Alters und Mentalität und auch Machtpositionen: daheim zu versorgende Pflegebedürftige einerseits und Pflegerin andererseits. Ihre Erzählweise und die Handhabung dieses Themas hat mir so gut gefallen, dass ich später "Herr Mozart wacht auf" von ihr gelesen habe; in mir entstand der Wunsch, Noten lesen und das Klavier spielen zu können, um Eva Baronskys Beschreibungen - die schon so einen Reiz auf mich ausübten - noch mehr nachspüren zu können. ;)

4)Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?

Mir hat das Cover der deutschen Ausgabe von Stephen Kings "Joyland" gut gefallen (der Roman gefiel mir übrigens auch), die mich tatsächlich an einen Vergnügungspark denken ließ; die englische Version fand ich NACH Lektüre des Romans auch nicht schlecht, vorher hätte ich sie als zu trashig empfunden ;).

Und ich moch auch das Cover von "Die Flüsse von London" mit den Details (Skelettköpfe mit Hut bzw. Polizeihelm, Karte, Flüsse, Lupe etc.) und den Farben; dieser Roman selbst fand ich ganz nett, aber in Teilen etwas langatmig.

5)Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2014 lesen und warum?

Ich könnte hier meine Antwort aus dem Jahr 2012 hineinkopieren, denn ich habe es noch immer nicht geschafft, einen weiteren Flavia- bzw. Johannes-Cabal-Roman zu lesen. Neuerscheinungen für das kommende Jahr habe ich nicht wirklich im Blick, entsprechende Verlagsvorschauen habe ich mir nicht angesehen. Was bleibt also für "unbedingt lesen" im nächsten Jahr? SACHBÜCHER für Winterkatzes Sachbuch-Challenge. :D


Montag, 9. Dezember 2013

Projekt 52 Bücher - 2013: 44/2013

Hehe, mit diesem Post bin ich wieder aktuell im Projekt:

In der 44. Projektwoche geht das Fellmonsterchen in ihrem Projekt dem Aspekt

Auch Kalender können lesenswert sein

nach.

Den literarischen Katzenkalender wollte ich mir immer mal wieder kaufen - habe ich aber nicht. Dafür habe ich - obwohl er bereits seit einem Jahr überholt ist  - noch immer einen Kalender des spanischen Zeichners  José Miguel Fonollosa an der Küchenwand. Seine Kalenderblätter lese ich auch - allerdings finden sich dort keine Sätze, sondern Comicbilder. Der Künstler hat in diesem Kalender einige seiner Erlebnisse mit seinen (damals noch) zwei Katzen dargestellt und ich mag seinen Zeichenstil und die blau-weiße Coloration.

Beispiele seiner Comicbilder findet Ihr zum Beispiel hier (klick) und natürlich auch auf seinen Blogs hier (klick) und hier (klick)


Projekt 52 Bücher - 2013: 43/2013

In der 43. Projektwoche von Fellmonsterchens Projekt heißt es dieses Mal


“Buch für einen fiesen kalten Winterabend ohne Heizung”

Das erinnert mich an das Schneechaos im Jahr 2005, als Ende November Unmassen von Schnee u.a. im Norden Nordrhein-Westfalens gefallen waren, wobei der nasse und schwere Schnee auch zu Stromausfällen führte. Ich bin damals mit Ach und Krach noch mit dem Auto am Freitagabend von der Arbeit nach Hause in eine dunkle ausgekühlte Wohnung gekommen, da der Strom - und damit die Heizung - ausgefallen waren. Wir hatten im hiesigen Raum Glück, da noch am späten Abend der Stromausfall behoben werden konnte. Am nächsten Tag haben meine Freundin, die damals noch meine Nachbarin war, und ich übrigens Stunden damit zugebracht, eine Fahrschneise auf dem Hof zu schippen, damit wenigstens ein Auto im Fall der Fälle vom Hof kommt. ;)

Damals habe ich mich nicht mit einer LED-Leseleuchte ins Bett gekuschelt, Merlin neben mir (Marlowe war damals noch nicht bei mir eingezogen) und gelesen - wenn, dann hätte ich bestimmt zu etwas "für das Herz" gegriffen, vielleicht einen Austen-Roman oder "Stürmische Höhen".

Nein, damals hat mich meine Freundin vielmehr zu sich in die Nachbarwohnung eingeladen und sie, ihr Ehemann und ihr kleiner Sohn, meine Socke Merlin und ich haben dann gemeinsam heißen Tee getrunken und gequatscht - denn im Gegensatz zu mir hatten meine Freunde zwar keinen Gasheizofen, aber einen Gasgrill/-herd, der angemacht wurde und für heiße Getränke und sogar etwas Wärme sorgte. :)

Sonntag, 8. Dezember 2013

Adventslesen by Ariana #3

Einen schönen zweiten Advent wünsche ich Euch!

Unter der Woche hatte ich keine Lust, nach einem anstrengenden Arbeitstag noch zu lesen, nicht einmal ein Märchen. Aber mit Beginn des zweiten Adventswochenendes sah es wieder anders aus. Während meiner gestrigen Samocca-Time habe ich die erste Geschichte "Blüten zur Weihnachtszeit" aus der Anthologie "Mörderische Bescherung" gelesen, die von der Herausgeberin Charlotte MacLeod stammte. Ich machte eine Bekanntschaft mit Peter Shandy und seiner Frau Helen und durfte auch erleben, wie sich deren Katze Jane etwas merkwürdig benahm. Alles in allem eine nette - unblutige - Krimi-Geschichte.

Die Zeit, die ich im Jahr backtechnisch nicht in der Küche verbringe, hole ich - glaube ich - in der Adventszeit nach. Auch gestern habe ich gebacken, zum einen Plätzchenvariationen (normale, Spitzbuben-Style und schwarz-weiß) aus einem Teigrezept meiner Mutter und zum anderen habe ich ein Cookie-Rezept von Evis Küchenzaubereien ausgetestet (mit Schokostreuseln statt Schokotropfen, die ich nicht im Haus hatte). Meine Zuckerstangen-Cookies sehen zwar nicht so toll aus (das Candy ist mehr geschmolzen bei mir), aber sie schmecken. :) Nebenher habe ich "Fool" von Christopher Moore zu Ende gehört, die etwas andere King-Lear-Erzählung. Den Shakespeare-Text kenne ich nicht, "Fool" hat mich allerdings gut unterhalten, was auf jeden Fall auch mit der großartigen Interpreation der Charaktere und des Textes durch Simon Jäger zu tun hat. Außerdem habe ich das Audiobuch "Im Schatten des Todes" von Elizabeth Peters, gelesen von Dagmar Heller begonnen: Es klingt (natürlich) so ganz anders die die englische Barbara Rosenblat-Lesung, aber ich habe mich inzwischen eingehört und es ist wirklich nett.

Den heutigen Adventssonntag habe ich mit dem Märchen "Der Schatten" von Hans Christian Andersen gestartet: Gut und gelehrt zu sein, reicht leider nicht, wenn man solch einen durchtriebenen Schatten hat. Man muss auch Initiative zeigen und aktiv werden. Es ist erneut kein Märchen im klassischen Sinne, wenngleich eine Prinzession vorkommt.

So richtig viel gelesen habe ich in der Zwischenzeit nicht, weil ich ein wenig mit Kommentieren abgelenkt war und dann auch noch mein Mittagessen zubereiten musste. Währenddessen habe ich aber die dritte CD von "Im Schatten des Todes gehört".

Auch wenn ich nicht viel gelesen habe, so sind doch noch ein paar Andersen-Märchen dazu gekommen: "Däumelinchen" (ich musste hier erst einmal wieder meinen Erwachsenenmodus ausschalten *g*) und "Der Schnellläufer" war darunter sowie "Der Kobold und der Krämer" - eine wunderbare Geschichte, in der es einen Studenten gibt, der nicht viel Geld hat und beim Krämer eigenlich Käse und Licht kaufen will, dann aber ein paar Buchseiten entdeckt und erklärt: "Ja,... geben Sie mir das Buch anstatt des Käses! Ich kann mein Butterbrot ohn Käse essen. Es wäre ja eine Sünde, wenn das Buch ganz und gar zerrisen werden sollte..." :)

Nach einem kleinen Spaziergang (gehört habe ich "He shall thunder in the Sky" by Elizabeth Peters - so viel verschiedene Sachen gleichzeitig, ich glaube, Kiyas Lesegewohnheiten färben ab *g*) habe ich zunächst mit noch ein paar von Andersens Märchen gelesen. Aber nach "Die Störche" wollte ich erst einmal wechseln. In dieser Geschichte werden junge Störche von Kindern in einem Spottlied gehänselt. Die Storchenmutter schafft es, den Rachewunsch der jungen Störche bis zum letzten Tag vor dem Abflug in die warmen Länder zu verschieben, und macht dann eine Vorschlag, dem auc gefolgt wird. Und hierdurch werden nicht nur die Kinder belohnt (die nicht mitgesungen haben) bzw. bestraft, sondern konsequenterweise auch die Eltern. Und zwar sehr heftig, wie ich finde.Ich habe mich dann doch wieder der Anthologie zugewandt und inzwischen eine Kurzgeschichte von Reginald Hill und seinem aus Westindien stammenden Privatdektiv Joe Sixsmith gelesen (die Romane um diesen Privatdetektiv sind, soweit ich es sehen konnte, noch nicht ins Deutsche übersetzt worden) und eine Geschichte von Liz Peters. Das ist dann heute die dritte Story, die ich von dieser Autorin, hinter der sich Elizabeth Peters verbirgt, mit der ich mich heute beschäftige. Alle drei bislang gelesenen Stories zeichnen sich durch Humor aus und von Herzen auf dem rechten Fleck.  :)

Momentan bin ich unschlüssig: Entweder ich lese jetzt weiter und schaue später "Peter's Friends" oder umgekehrt. Naja, lange werde ich für die Entscheidung wohl nicht brauchen. :D

Nach dem Film bin ich zu meinen Märchen zurückgekehrt, wobei viele von Tieren handelten, wie z.B. "Der Mistkäfer", der auf Reisen ging. Oder "Es ist ganz gewiss", in welchem zu Beginn ein Huhn eine Feder ausrupfte und der letzte Satz lautet "Eine kleine Feder kann wohl zu fünf Hühnern werden."

Vielleicht werde ich noch ein oder zwei Märchen gelesen oder noch eine Geschichte aus der Anthologie, aber da ich morgen früh aus den Federn muss, werde ich darüber nicht mehr hier schreiben, sondern mit diesem Satz diesen Post beenden. :)

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Projekt 52 Bücher - 2013: 42/2013

Überraschung! Ich bin mal wieder im Rückstand und muss aufholen. ;) Nun, das Thema der 42. Woche in Fellmonsterchens Bücherprojekt lautet:

Zeitreise: In welche Zeit würdest Du reisen und welches Buch würde Dich begleiten?

Ich würde gern in meiner eigenen Zeit zurückreisen, so 35 Jahre (oh, bereits das klingt wirklich alt *g*). Dann käme ich in eine Zeit, in der ich 9 Jahre alte wäre. Ich könnte meine Eltern, meine Schwester und meinen Bruder besuchen. Ein passendes Buch fällt mir für diese Zeitreise nicht ein und da ich mir selbst begegnen würde, gäbe es vielleicht ein Paradoxon und das Universum fällt in sich zusammen oder so - also muss ich mir was anderes überlegen. ;)

Zwar würde ich gern, wie ich bei einem anderen Projektthema bereits erwähnte, gern mit Jane Austen einen Tee trinken, aber für dieses Thema gehe ich dann mal in eine andere Zeit, allerdings auch nach Großbritannien:  So zwischen 1597 und 1605 nach London bitte. Ich würde gern Master Shakespeare besuchen, vielleicht eine Aufführung im Globe ansehen (vielleicht sogar einen Blick auf Elizabeth I. erhaschen). Damit ich nicht so unvorbereitet wäre, müsste ich vermutlich nicht nur Shakespeares bis dahin geschriebene Stücke vorher in "seinem" Englisch lesen (ohoh), sondern mir endlich "Alles über Shakespeare" von Charlotte Lynne aus dem Turm ungelesener Bücher ziehen. :D Ich denke, dann wäre ich sicher ganz gut für die Reise gerüstet.

Sonntag, 1. Dezember 2013

Adventslesen by Ariana #2

Einen schönen ersten Advent!

Mein Sonntag ist ganz geruhsam gestartet. Ich habe für meine Verhältnisse lang geschlafen (bis halb acht) und mir dann erst einmal einen Tee gemacht, bevor ich den Teig für meine ersten Plätzchen in diesem Jahr vorbereitete. Heute Nachmittag möchte ich zum Kaffee/Tee nämlich eigene Plätzchen essen. :) Und während der Teig nun kühlt, frühstücke ich und in meinem Buchhalter befindet sich dabei "Hans Christian Andersen Märchen" aus dem Kinderbuchverlag Berlin. Ich beginne meinen Adventslesetag mit "Das Feuerzeug". Es überraschte mich gerade etwas, wie gemein der Soldat am Anfang eigentlich ist. Schließlich köpft er die Hexe gleich ohne viel Federlesens, obwohl sie ihn reich gemacht hat und nur ein Feuerzeug wollte. Okay, sie hat nicht verraten, wofür, aber dennoch: Offenbar war damals in dem Lande, in dem der Soldat wanderte, jede alte Hexen eine böse alte Hexe. Meinem kindlichen Selbst war auch mir das völlig klar. :) Dass der dritte der Hunde im Baum riesig sein müsste (Augen wie Türme), sich vielleicht nicht gerade leicht und ohne Gegenwehr vom Soldaten tragen und auf die Schürze setzen lassen dürfte, schoss mir zwar durch den Kopf, aber - lach - das werde ich nach diesem Post sofort wieder vergessen. :)
.......................
Während ich die Mandelplätzchen gebacken habe, bot sich das Lesen nicht so recht an. :) Aber es gibt ja Hörbücher. "Stich ins Wespennest" von Dorothy E. Stevenson habe ich heute früh beim Teigkneten beendet (eine nette Geschichte mit einigem Charme, allerdings fand ich ausgerechnet den Charakter der Protagonistin Miss Buncle nicht so überzeugend - und mit der Hörbuchsprecherin und der Interpreation und Lesart der Figuren bin ich bis zum Romanende nicht warm geworden) und habe dann beim Ausrollen, Ausstechen und Abbacken mit Christopher Moores "Fool" (gekürzte Lesung) begonnen: Ich mag Simon Jägers unterhaltsame Lesung, die Sprache des Romans ist so manches Mal deftiger, aber erheiternd und die zwischengeschobenen Definitionen, Beginn und Ende werden akustisch durch einen metallenen Klang eingeleitet, sind originell.

Inzwischen habe ich Mittag gegessen (Pasta macht sich gut in einer Mangold-Paprika-Frischkäse-Nudelwasser-Sauces mit Parmesan) und sitze in meinem Lesesessel. Ich werde noch "Der große und der kleine Klaus" von H.C. Andersen beenden (was für ein Schlitzohr, der kleine Klaus!) und mich dann entweder dem nächsten Märchen zuwenden oder der ersten Geschichte aus "Mörderische Bescherung".


Ich bin doch bei den Märchen geblieben. :) Einige der Märchen sind recht brutal (z.B. das Ende vom Feuerzeug oder der Geschichte vom großen und kleinen Klaus) - heute bin ich hier sensibilisierter in der Wahrnehmung. Es fällt mir auf. Allerdings würde ich diese Märchen meinem Kind genauso wenig verbieten wie Rotkäppchen oder Hänsel und Gretel. Neben "Die kleine Seejungfrau", wegen der ich gerade wieder heftig schlucken und mir Tränen aus den Augen wischen musste, habe ich heute auch zwei weitere Märchen ohne typisches Happy End gelesen: "Der Schweinehirt" und "Der fliegende Koffer". Auch das gehört zum Leben, das es manchmal kein Happy End gibt.

Sonntag, 24. November 2013

Projekt 52 Bücher-2013: 41/2013

Ah, das Fellmonsterchen hat selbst erkannt, wie schwer das Thema in der 41. Projektwoche "Schokolade" ist. Mir ging, wie anderen sicherlich auch, umgehend das Buch "Chocolate" von Joanne Harris durch den Kopf, das ich mochte. Nun hatte ich aber auf meinem digitalen SuB auch ein passendes Ebook "Meleons magische Schokoladen" von Ann-Merit Blum und es schien mir eine gute Idee, das ebook anlässlich dieses Projektthemas zu lesen.

Das habe ich dann auch getan. Die Geschichte spielt 1876 in einer kleinen deutschen Stadt. Urplötzlich eröffnet dort ein Schokoladengeschäft. Die Protagonistin Isabell ist fasziniert nicht nur von den angebotenen Köstlichkeiten, sondern auch von dem Inhaber Meleon - dankenswerterweise ist sie aber auch interessiert an der Herstellung von Schokoladen und Pralinen. Entgegen dem Wunsch ihrer Eltern beginnt sie heimlich, sich von Meleon in die Kunst der Schokoladenherstellung einweisen zu lassen - und entdeckt dabei aus Zufall, dass Meleon ein Magier aus einer anderen Welt ist. Er ist der königliche Hofmagier und die Machtkämpfe um den Thron beginnen, in Isabells Welt überzugreifen ...

Die Ereignisse schreiten in dem Roman recht flott voran, so schnell, dass es bei mir zu Irritationen führte. Z.B. müssen Isabell und Meleon sich um einen Toten kümmern, nur um gefühlte 5 Minuten danach im Laden zu stehen und davon zu träumen, wie dieser umgebaut und neu eingerichtet ausschauen wird. Meleon ist mir in seiner Überheblichkeit unsympathisch: Ohne mit der Wimper zu zucken unterwirft er Isabells Eltern seinem Willen und auch wenn er Isabell ihren freien Willen lässt, hat seine Werbung in meinen Augen einen schlechten Beigeschmack; wenigstens lässt die Autorin Isabell nicht kommentarlos in Meleons Arme sinken.

Es gibt einige nette und interessante Momente in der Geschichte, z.B. im Zusammenhang mit Niklas/Singvogel bzw. die Tauben und dass sich Isabell hierüber Gedanken macht. Ich  hatte gehofft, dass Isabells Wesen - ihre offensichtlichen Reaktionen bzw. auszusprechenden Gedanken - merkbare Auswirkungen auf Meleon haben würden, wenigstens bei seinen Abwägungen deutlich würden, aber hiervon habe (zumindest) ich nichts wahrgenommen - statt zu reden, wird gezaubert und die Angelegenheit fortgeführt. Das mag die Autorin auch so vorgesehen haben, damit zufrieden muss ich aber nicht sein. ;)

Mittwoch, 20. November 2013

Adventslesen-2013 by Ariana #1

Ariana hat für die Zeit vom 1. Advent (01.12.2013) bis zum 2. Weihnachtsfeiertag eine Vorweihnachts-Lese-Challenge ins Leben gerufen. Ziel ist es, sich im Advent und an den Weihnachtsfeiertagen immer wieder etwas Zeit zu nehmen und sich mit passender Literatur auf die “stade Zeit” und Weihnachten einzustimmen. Dabei ist es jedem Teilnehmer selbst überlassen, was genau und wie viel gelesen oder gehört wird. Allerdings sollten die (Hör-)Bücher etwas mit der Jahreszeit zu tun haben (man kann sich z. B. ein weihnachtliches Buch vornehmen, in dem man bis zum 24.12. jeden Tag ein Stück liest – so eine Art  literarischen Adventskalender. Oder man sucht sich ein oder mehrere (Hör-)Bücher rund ums Thema und liest oder hört sie über die vier Wochen verteilt). Der Punkt ist, es geht um stimmungsvolles, (vor)weihnachtliches Lesen und Hören.


Ich habe hin- und her überlegt, was ich lesen soll und mich gegen Marc Helprins "Wintermärchen" entschieden und auch gegen "Paws Tracks in  the Moonlight" von Denis O'Conor, zwei Vorschläge von meinem TuB von Ariana. Eine Überlegung war, während der Vorweihnachtszeit mir ein paar Bücher herauszusuchen, die ich schon seit längerem wiederlesen wollte wie "Die Hüterin der Gewürze" oder "Der Garten des Samurai". Aber dann habe ich heute "Mörderische Bescherung: 13 Weihnachtskrimis", herausgegeben von Charlotte McLeod, geordert. Und ich möchte in der Weihnachtszeit meine alte noch aus der ehemaligen DDR stammende Ausgabe der Gesammelten Märchen von Hans Christian Andersen (wieder)lesen.  Je nachdem, wie ich vorankomme, werde ich vielleicht noch etwas anderes lesen. Und ich begrenze für mich diese Challenge bis zum 4. Advent.

Vielleicht mögt Ihr ja auch mitmachen? Dann meldet Euch doch bei Ariana (klick).

Sonntag, 17. November 2013

Projekt 52 Bücher-2013: 40/2013

Ups, da bin ich doch schon wieder etwas in Rückstand geraten, wenn auch nur um einen Tag. In der 40. Projektwoche 2013 von Fellmonsterchens Projekt geht es um

"Geld stinkt nicht". 

Gar nicht so einfach, mal wieder. :)

Ich könnte natürlich "Rupien, Rupien" von Vikas Swarup anführen; allerdings habe ich das Buch noch nicht gelesen und auch den Film ("Slumdog Millionär") noch nicht geschaut.

Also werfe ich mal "Der Reinfall" von Carl Hiaasen in den Raum, und zwar in der Brigitte-Hörbuchfassung, gelesen von Jan-Josef Liefers. Das Hörbuch war eine Leihgabe meiner Freundin Sayuri. Alles beginnt damit, dass Joey Perrone während einer Kreuzfahrt von ihrem Mann "Chaz" über Bord geworfen wird. Joey, die diesen Mordversuch überlebt (was ihr Mann nicht weiß), fragt sich, warum: Ihr Ehemann weiß, dass er nicht an ihr Vermögen kommt und es gibt auch keine Lebensversicherung. Weshalb also nicht eine Scheidung? Carl Hiaasen schildert dann unterhaltsam - mit spitzer Feder - , wie Chaz sich nach dem Kreuzfahrtereignis weiter verhält, wie die Ermittlungsarbeit der Polizei läuft und was Joey unternimmt, um herauszufinden, was wirklich los ist. Dabei kommt es zu einigen skurrilen Wendungen und überzeichneten Figuren und Zufällen, die - trotz gekürzter Lesung - stimmig zu einem Ende führen. Und Jan-Josef Liefers liest toll.

Samstag, 16. November 2013

Sachbuch-Challenge by Winterkatze


Für das kommende Jahr habe ich mich zur Teilnahme an Winterkatzes Sachbuch-Challenge entschlossen, die vom 01.01.2014 bis 31.12.2014 läuft. In diesem Zeitraum sollen insgesamt mindestens 10 Sachbücher gelesen werden, bis zum 30.06.2014 sind mindestens 5 zu lesen. Auf dem Blog ist mindestens ein mehr als einen Satz umfassender Leseeindruck, ggf. auch eine Rezension zu veröffentlichen. Als Sachbuch im Sinne dieser Challenge gilt jedes Buch mit einem nicht-fiktiven Inhalt, wie Biografien, Reiseberichte, Fachbücher, Kochbücher, Ratgeber usw., und zwar unabhängig von der angestrebten Zielgruppe (also auch Kinder-Sachbücher). Falls Ihr jetzt auch Lust haben solltet, an der Challenge mitzumachen und den Sachbüchern neben den Romanen eine Präsentationsfläche bieten möchte: Meldet Euch bei der Winterkatze (klick). :)

Ich hoffe, mithilfe dieser Challenge ein paar Sachbücher von meinem TuB zu lesen, dort schlummert z.B. schon seit ein paar Jahren "Vermeer - Das Gesamtwerk" oder eine Biographie über Bette Davies. :) Und diese Seite werde ich auch als Übersichtsseite für die gelesenen Sachbücher nutzen.

Challenge-Titel: 
  1. "Es ist so einfach: Vom Vergnügen, Dinge zu entdecken" von Richard P. Feynman 
  2.  "Lieber Mischa" von Lena Gorelik
  3. Geschichte der Kunst von E.H. Gombrich
  4. "Charles Darwin: Reise um die Welt"
  5. Understanding Austen by Maggie Lane
  6. "Das da Vinci Universum - Die Notizbücher des Leonardo", Hrsg. Emma Dickens
  7. "Alles über Shakespeare" von Charlotte Lyne
  8. "Mit den Augen der Maler - Schauplätze der Kunst neu entdeckt" von Florian Heine
  9. "Von Ratlosen und Löwenherzen" von Rebecca Gablé
  10. "Im Block" von Walter Kempowski
  11. "Shakespeare on Toast - Getting a Taste for the Bard" by Ben Crystal
  12. "Audiobook Narrator: The Art of Recording Audio Books" by Barbara Rosenblat
  13. "Kollision mit der Unendlichkeit" von Suzanne Segal
  14. "Mode - eine kurze Geschichte" von Jennifer Croll
  15. "Stand up" von Julia Korbik
  16.  "Darm mit Charme" von Giulia Enders
  17. "Still: Die Bedeutung von Introvertierten in einer lauten Welt" von Susan Cain
  18. "Madame de Pompadur und die Macht der Inszenierung" von Andrea Weißbrod

Samstag, 9. November 2013

AtoZ

Bei der Winterkatze bin ich über das folgende "Stöckchen" gestolpert und habe es spontan mal mitgenommen. Man gibt jeweils einen Buchstaben des Alphabets in die Adresszeile des Browsers ein und führt die erste vorgeschlagene Webseite auf.

Nun, das Folgende kam bei mir heraus:

a  - amazon.de - Überraschung; muss daran liegen, dass ich dort während der letzten Tage ebooks gekauft habe.

b -blogger.com - Ja, wegen des letzten Lesewochenendes und der Aufholjagd bei dem 52-Bücher-Projekt war ich dort zuletzt häufiger im dashboard und habe neue Posts verfasst. Ich möchte übrigens noch immer das alte dashboard zurück.

c - cozy-mystery.com - Auf dieser Seite findet man Autoren- und Reiheninformationen zu "cozy-mysteries"

d - dict.cc - die übersetzungsseite für mich im netz.

e - ebooks.de -  ebook-einkaufsseite :)

f - fischerverlage.de - überraschenderweise geht es dort um Bücher.. :)

g - google.de - meine Einstiegsseite u.a. für News, Mail, Fotos etc. ;)

h - handy-faq.de - interessant, den in der letzten Zeit war ich auf der Seite nicht mehr, mein Sony benimmt sich gut. :)

i - interdruck.blogspot.de - auf diesem Blog habe ich Fotos zu einem meiner Kinderbücher aus DDR-Zeiten gefunden, "Jana und der kleine Stern"

j - jokers.de Auf der Seite bin ich schon länger nicht mehr gewesen, um Bücher zu kaufen

k - kochbar.de - Rezepte und Aufzeichnugen vom Perfekten Dinner ;)

l - landsend.de - Ich war auf der Suche nach einer Übergangsjacke.

m -mail.google.com - selbsterklärend :)

n - natiraszeit.blogspot.de - auch selbsterklärend

o - onlinetvrecorder.com - wichtige Seite für mich, damit ich z.B. auf BBC Doctor Who oder Sherlock aufnehmen kann :)

p - pension-boltenhagen.de - hatte ich als Domizil diesen Sommer in Betracht gezogen, aber es war schon alles ausgebucht, als ich - auch ziemlich spät -  anrief :)

q - wird mir erneut handy-faq.de vorgeschlagen; muss am q in faq liegen :D

r - rechtstipps.de - Hm, ich erinnere mich nicht, wann ich auf der Seite war.

s - skoobe.de - die Flatrat-Online-Ausleihe für ebooks

t - twitter.de - da ich kein PC-Programm und keine Browsererweiterung nutze, bleibt nur der direkte Weg

u - kam so recht nichts, erst mit dem nächsten Buchstaben kam als Vorschlag goodreads.com - recent updates

v - noch einmal onlinetvrecorder.com

w - web.de - ein weiterer email-account für newsletter u.ä.

x - Hier wird mir eines meiner Dokumente in google-Drive (meine im Aufbau befindliche Gesamtleseliste 2013) vorgeschlagen.

y - youtube.com - Kein wunder, dort habe ich zuletzt einige Doctor-Who-Clips geschaut

z - zooplus.de - Katzenfutter z.b. ...

Wenn ich mir das Ergebnis so anschaue - passt. ;)

Donnerstag, 7. November 2013

Projekt 52 Bücher - 2013: 39/2013

Die Aufholjagd endet erst einmal mit diesem Post, denn das 39. Thema von Fellmonsterchens Bücherprojekt,

Krank, krank, einfach krank,

ist das aktuelle.

Groß nachdenken musste ich nicht. Ich habe da einige Bücher eines Autors in meinem Bücherregal, die in diese Rubrik passen.

In einem seiner Romane, „Es“,  liegt Bill - „Stotter-Bill“ - Denbrough mit einem heftigen Infekt im Bett. Dort bastelt er zusammen mit seinem kleinen Bruder ein Boot und bestreicht es mit Paraffin, damit George draußen mit diesem Boot spielen kann ... Später wird sich Bill die Schuld daran geben, was mit George passiert.

In seinem Roman „The Stand“ kommt es zum Ausbruch eines Super-Grippevirus, der die Menschheit in großem Umfang dezimiert.

Um einen Raucher geht es in „Quitters Inc., zuletzt auch von Guinan zum Thema Puscheligkeit erwähnt.

Oder wie wäre es mit „Sie“ („Misery“), in dem ein Autor nach einem Unfall im Haus einer Krankenschwester wieder zu sich kommt und, hm, betreut wird?

Neben diesen erwähnten Krankheitsausbrüchen finden sich auch weitere Manifestationen von Krankheit bzw. Krankhaftigkeit in vielen seiner Romane, und sie sind regelmäßig furchbarer, wenn sie nichts mit Übersinnlichem (Horror) zu tun haben. Auch z.B. in "The green Mile" geht es um mehr als eine Form von krank.

Den Autor kennt Ihr vermutlich. Stephen King.

Montag, 4. November 2013

Projekt 52 Bücher - 2013: 38/2013

Weiter geht es mit der Themenaufholjagd. In der 38. Kalenderwoche wirft das Fellmonsterchen in seinem Projekt das Thema

Das Buch, in dem die meisten Babys vorkommen
in den Raum.

Das Fellmonsterchen selbst präsentierte ein Welpenschule-Buch. Ich habe kein Kittenschule-Buch, aber in meinem Bücherschrank befindet sich das Buch "The Cat - Artist Collection", in dem mit Fischaugen-Linsen diverse Katzen, und zwar hauptsächlich Kitten, abgelichtet sind. Man kann sich über die Vorschaufunktion ein paar Fotos ansehen.

Dann fällt mir zu diesem Thema noch ein Kurzroman ein, den ich vor einiger Zeit gelesen habe, "Magna Mater" von E.W.Heine. Dort werden Babys nicht von Frauen ausgetragen, sondern befruchtete Eizellen werden künstlich in Aufzuchtstationen entwickelt und in die Welt "gehoben". Ich hatte beim Lesen immer "Felder" mit den Pods aus dem Film Matrix vor Augen, gruselig. Der Kurzroman selbst hat mich damals nicht überzeugt, für mich waren dort Fehler in der Logik, über die ich nicht hinwegsehen konnte. Auch wenn er als Ausgangspunkt für Überlegungen in Bezug auf Ethik oder Moral durchaus geeignet ist, finde ich Aldous Huxleys "Schöne neue Welt" - in der es ja auch ein künstliches Aufzuchtprogramm und vermutlich sogar mehr Babys als in "Magna Mater" gibt - deutlich stimmiger, tiefer und interessanter.

Sonntag, 3. November 2013

Halloween-Lesewochenende by Kiya - VI

Ich habe mir meinen ebook-reader geschnappt und begonnen, Charlotte MacLeods "Ein Glas voll Mord" zu lesen. Diesen ersten Band aus MacLeods Inspector Rhy-Reihe - den einzigen, den es übrigens auf deutsch in print bzw. digitaler Form gibt - habe ich vor kurzem erst gekauft, er war im Angebot für 1,99 Eur bei Amazon.

Tante Aggie wird ermordet aufgefunden, offenbar waren die eingemachten Bohnen, die sie gegessen hat, schlecht. Da Tante Aggie aber nur Sachen aß, die sie selbst eingemacht hat, war es wohl ein tragischer Unfall. Sie war alt und offenbar hat sie beim Einmachen etwas geschlampt. Janet, eine junge Freundin, bezweifelt das, denn Tante Aggie mag zwar alt gewesen sein, aber sie war noch immer rege und sehr aufmerksam. Als Janet dann noch neben 13 Gläsern mit - gebrochenen - eingemachten Bohnen ein solches mit geschnittenen findet, ist sie sich sicher, dass Tante Aggie ermordet wurde. Und dann passiert das mit dem Doktor ...

Ich habe bislang ca. 20 % des ebooks gelesen (ich wünschte, es gäbe immer auch eine Seitenzahlangabe) und schmunzel momentan darüber, wie Janet einen nach dem anderen aus dem Ort gedanklich abklopft, ob und wie er mit dem Mord zu tun haben könnte. Z.B. Marion, eine von Aggies Nichten, die sich quasi jeden Tag bei Janet und deren Bruder einfindet, um dort zu essen, und Aggies Haus nach einer verborgenen Barschaft durchsucht? Ich bin neugierig, wie es weitergeht und wann Inspektor Rhys auftaucht.

21.30 Uhr
Momentan bin ich bei 58 % des Buches. Inspektor Rhys ist inzwischen angekommen und findet Janet offensichtlich sympathisch, während ihm undercover von Marion Avancen gemacht werden und die andere von Aggies Nichten in ihm offenbar einen potentiellen Ehemann für ihre Tocher sieht. Köstlich. Ich habe mehrfach vor mich hingekichert, die Autorin hat eine spitze Feder. :)
Ich erwarte nicht, dass ich das Buch heute noch beenden werde, da es langsam Zeit für meine Koje wird. Schließlich ist morgen wieder frühes Aufstehen angesagt. Ich werde voraussichtlich am morgigen Abend diesen Post abschließen und ein Fazit zum Lesewochenende ziehen.

06.25 Uhr
Da wollte ich im Bett gestern abend nur noch ein paar Seiten lesen und plötzlich war ich bei 90 % - da wollte ich das Buch dann auch nicht mehr fortlegen. Und so kam es, dass ich kurz vor 24.00 Uhr "Ein Glas voll Mord" von Charlotte MacLeod noch beendet habe.
Die Auflösung sah ich nicht wirklich kommen, wenngleich mir eine Aktivität sehr merkwürdig vorkam. Aber ich bin vielleicht ein zu ungeübter Krimi-Leser, um das Eine mit dem anderen zu verknüpfen. Mich hätte es auch nicht gestört, wenn es diese von mir bemerkte Seltsamkeit, die mich zum Mörder hätten führen können, nicht gegeben hätte. Denn der Krimi wies neben Janet und Rhys - letzterer mit sehr pflichtgemäßen Auftreten, lach  weitere faszinierende Charaktere (u.a. Sam) auf und war sehr unterhaltsam und witzig. Da liest man schon mal Sätze wie "Mrs. Bain war vor einigen Jahren gestorben - wahrscheinlich, um ihren Ehemann loszuwerden." oder "Rhys schleppte sich den Hügel hinauf, den Kop voller Fragen und die Schuhe voller Steinchen. Sein Magen hingegen war leer." Ich denke, ich werde mir mal probeweise ein englisches Buch aus der Rhys-Reihe besorgen und reinschnuppern, wie gut ich mit der Originalsprache zurechtkomme. Denn wie ich vorstehend schon sagte, "Ein Glas voll Mord" scheint noch immer der einzige ins Deutsche übersetzte Band dieser Reihe zu sein. Sehr schade.

Halloween-Lesewochenende-Fazit
Quantitativ war es für mich ein toller Erfolg. Ich konnte das angelesene "Joyland" beenden und habe zudem die Kurzgeschichte "Die Verlassenen", die Leihgabe "Saeculum" und von meinem SuB "Die dreizehnte Dame" sowie "Ein Glas voll Mord" gelesen. Die Kurzgeschichte war zumindest so gut, dass ich die Meinung zum nachfolgenden Roman hören will. "Saeculum" war fesselnd, wenngleich ich Entwicklungen vorhersah, "Die dreizehnte Dame" war spannend, auch wenn es meiner Ansicht nach nicht immer der plastischen Darstellung von Szenen bedurft hätte - Andeutungen können so viel effektiver in Bezug auf Schock und Horror sein bei Vermeidung von Ekel. "Ein Glas voll Mord" war ein äußerst unterhaltsamer Einstiegsband in die Krimireihe um Inspektor Rhys und "Joyland" war ein wunderbar erzählter Roman, wo ich persönlich am Ende etwas der "Abfall" im Sprachgebrauch einer Figur störte. Insgesamt bin ich auch qualitativ mit meiner Buchauswahl zufrieden, die auch alle irgendwie zu Halloween-Grusel passten.
Ich bin Kiya sehr dankbar für ihre gepostete Lesewochenende-Idee. Ja, ich hätte sonst auch gelesen, aber wohl nicht so konsequent die Lesestunden ausgenutzt. :) So war z.B. auch der Fernsehr das gesamte lange Wochenende ab 01.11.2013 aus. Außerdem ist ein Austausch zur Lektüre immer schön und wie Kiya in einem Kommentar auf ihrem Blog sagte, zu zweit macht so ein Lesewochenende gleich mehr Freude. Gemeinerweise hat sie auf ihrem Blog quasi im Nebensatz einen interessanten Bradbury-Roman erwähnt ("Das Böse kommt auf leisen Sohlen"), auch "The Boneshaker" klingt interessant, gibt es aber derzeit nur auf englisch. Also war das Wochenende auch für die Wunschliste ein Erfolg. :)