Mittwoch, 17. Januar 2018

Wochenmitte mit Schnee

Der Tag startete heute früh bereits mit Straßen, die noch nicht so recht geräumt waren - zur Arbeit den Berg hoch bin ich allerdings gekommen. Über den Vormittag gab es einen Wechsel zwischen Sonne und Schneefall und am Nachmittag setzte letzterer dann ein wenig mehr ein.



Als ich dann am Abend zum Auto ging, stellte ich fest, dass der Schnee recht nass und schwer und backsig war. Und am Wohnort lag deutlich weniger Schnee und es war feuchter.








Das schaute richtig heimelig aus - wäre auch nett zur Weihnachtszeit gewesen. ;)


Nun bleibt abzuwarten und zu hoffen, dass die gemeldeten Sturm- und Orkanböen mit möglichem Stark- und Schneeregen glimpflich ablaufen.

Was die Arbeitsfront angeht: Ab morgen sind wieder alle Mitarbeiterinnen im Einsatz. Das ist wirklich glücklich, weil in dieser Woche wieder solche Termine eingesetzt haben, die in meinen alleinigen Arbeitsbereich fallen und so passt es sehr gut, dass ich mich ab jetzt wieder mehr auf meinen Kram konzentrieren kann. Dennoch wird es wohl darauf hinauslaufen, dass ich am Samstag wieder ein paar Stunden ins Büro gehen muss. Dafür ist der kommende Sonntag wieder Lesesonntag und ich freue mich schon darauf. Wir lesen uns spätestens dann. :)

Sonntag, 7. Januar 2018

Natira & Co.

Die erste Woche des neuen Jahres lief nicht so ganz so ab, wie erwartet. Wie schon im letzten Post erwähnt, ist eine Kollegin gestürzt und fiel daher letzte Woche aus. Sie hat sich gemeldet, nichts gebrochen - aber natürlich tut so ziemlich alles im Steißbereich weh und strahlt auch nach vorn. So gern ich sie ab Dienstag im Büro sehen möchte, es ist immer noch ein sitzender Bürojob vor einem Rechner, keine Ahnung, ob das schon gelingt. Wenn ich an meinen Hexenschuss denke, war ich nach einer Woche noch nicht wieder in der Lage, wieder normal meinem Job nachzugehen. Meine andere Kollegin hatte letzte Woche ja Urlaub - allerdings gab sie am Mittwoch auch eine Krankmeldung herein, weil sie wegen Lungen- und Bronchienerkrankung flach liegt. Sie wird morgen noch einmal zum Arzt gehen, mal sehen, was der Arzt sagt. Es nutzt ihr nichts, wenn sie zu früh zur Arbeit kommt, und uns im Büro auch nichts, wenn sie wegen Fieber etc. sowieso nicht arbeitsfähig ist.

Nun, letzte Woche wurde zum Ende hin dadurch etwas hektisch, weil erst von dem einen, dann von dem anderen Chef dringende Fristsachen zu erledigen waren. Dankenswerterweise war wenig Post und auch telefonisch war es ruhig. In dieser Woche wird das zwar nicht mehr  der Fall sein, aber dafür ist einer der Chefs fortbildungsbedingt abwesend. ;)

Das Wochenende habe ich vollständig zum Entspannen genutzt. Am Samstag war ich mit Bekannten Frühstücken und habe mir danach im zugehörigen Hofladen eine Flasche (jupp, so eine 0,25l-Milchflaschenart) mit Sesam und eine mit Kürbiskernen gekauft. Ich habe vor, demnächst mal wieder Bagel zu backen ... Nachmittags stand etwas Wäsche an und ich habe "Time Travelling with a Hamster" - warmherzig, ich mochte es - zu Ende gelesen. Meine Lektüre am Wochenende im Übrigen bestand aus "Sieh mich an" von Mareike Krügel, einem meiner Weihnachtsgeschenkbücher. Die Protagonistin Katharina entdeckt einen Tumor in ihrer Brust und das Buch setzt zwei Wochen danach ein. Es ist Freitag und der Leser begleitet Katharine durch diesen Tag, wenn die Kinder von der Schule kommen, der Mann eigentlich da sein sollte, ein Besuch sich angekündigt hat und in (und an) Katharina das Wissen um die mögliche bösartige Krebserkrankung nagt, das sie bislang mit niemanden geteilt hat, und in ihr Erinnerungen durch Kinder, Familie, Bekannte wachgerufen werden. Die knapp 24 Stunden Realzeit des Buches sind daher sehr dicht  - aber dadurch bin ich Katharina auch nah gekommen. Auch wenn ich weder verheiratet bin noch Kinder haben, habe ich mich in einigen ihrer Einstellungen wiederfinden können. Inwieweit ihre Empfindungen in Bezug auf ihre Kinder, ihre Erschöpfung und daraus resultierende Gedanken, andere Erziehende vielleicht so oder ähnlich erleben, kann ich naturgemäß nicht beurteilen, aber als Außenstehende finde ich sie nachvollziehbar und nicht weit hergeholt, auch wenn sie nicht immer richtig sind.

Außerdem habe ich am Samstag von "Erased" auf Netflix gefunden. Das ist eine auf einem Manga von Kei Sambe basierende Realfilm-Serienproduktion von Netflix (es gibt offenbar auch Anime und Film-Adaptionen), der deutsche Titel ist "Die Stadt, in der es mich nicht gibt". Ich bin heute am Sonntag bei Folge 8 von 12 angekommen und von den Kinderschauspielern sehr angetan.

Geld ausgegeben habe ich am Wochenende auch - Medimops habe ich mal wieder besucht. ;) Oh, und ich habe eine neue Pfanne, nachdem die Beschichtung an meiner bisherigen kleine Single-Portionspfanne (24 cm) beschädigt wurde. Meine neue 24er ist ein Pfanne mit Keramik-Kupfer-Titan-Beschichtung von Palemiso, die ich auch in den Backofen schieben kann.  Heute abend habe ich sie für Bratkartoffeln eingeweiht. Ein paar Tropfen Rapsöl kamen hinein, dann vorgekochte Kartoffeln, ein Rest Mangold und ein wenig vegetarisches Hack und ganz zum Schluss zum Schmelzen ein paar "Streusel" Cheddar-Käse und dann mit hoher Hitze los. Wie üblich war ich nur wieder zu ungeduldig und hungrig, deswegen waren die relativ dick geschnittenen Kartoffelscheiben nicht sooo braun, aber mir durchaus knusprig genug. Ich war ganz baff, dass der Inhalt einfach so aus der Pfanne herausglitt, mal sehen, ob auch andere anbackende Dinge so einfach aus der Pfanne zu entnehmen sein werden. Vielleicht traue ich mich dann sogar mal an Eierkuchen. ;)






Ich denke, ich werde jetzt noch ein oder zwei Folgen von Erased schauen (eine Folge dauert ca. 25 min), es ist gerade verflixt spannend, und dann in die Koje fallen. Ich gehe davon aus, dass ich morgen auf jeden Fall allein im Büro sein werde und will dann etwas früher da sein, um noch etwas Ruhe vor dem Telefon und möglichem Publikumsverkehr zu haben. Abends geht mein 10malig stattfindender Sportkurs wieder los; vermutlich werde ich danach noch am Montagabend bereits merken, was ich alles nicht im Dezember getan habe, lach.

Wir lesen uns. 

Montag, 1. Januar 2018

Jahreswechsel-Lesen: 01.01.2018

Ich begrüße das neue Jahr mit Frühstück im Bett, aber ohne Sekt. Letzteren habe ich zwar im Haus, aber - ebenso wie zur Silvesternacht - keinen Appetit auf ihn, also bleibt er weg. :)
Als ich in der Nacht zu Bett ging, war weiterhin nur Merlin bei mir, Marlowe ist irgendwann in der Nacht hinzugekommen und lag heute früh neben mir. Versorgt sind die beiden auch schon, sodass ich mich jetzt wieder dem 3. Doctor widmen kann und der Frage nach der Ursachen der Ereignisse auf der Erde.

Update 14.00 Uhr

Es ist ein glücklicher Umstand, dass ich dieses Doctor Who-Buch  (Harvest of Time) von den dreien zuletzt gelesen habe, weil mich sonst die anderen beiden vermutlich mit einem stärkeren Enttäuschungsgefühl zurückgelassen hätten. Diesen Roman fand ich wirklich sehr gelungen, gut konstruiert und auch gut die Charaktere erfassend sowie die Art, wie in den 70er UNIT und der Doctor zusammen agierten. Das war ein schöner Silvester-Neujahrs-Lesestart. :)

Jetzt muss ich entscheiden, was ich als nächstes tue - lesen? fernsehen? Statistik? Hm, erst einmal noch einen Kaffee und im Übrigen werde ich berichten.

Update 17.30 Uhr
Wie klingt "Time travelling with a hamster"? Alfred - genannt Al - erhält zu seinem 12. Geburtstag einen Brief von seinem verstorbenen Vater, der darin fragt, ob Al - sein Sohn - für Zeitreisen bereit sei. Dazu gibt es eine Liste mit Dingen, die Al erledigen soll -u.a. zum alten Haus seiner Eltern zu fahren, das natürlich nun von Fremden bewohnt wird, und dort in ein Untergeschoss gehen; erfahren soll das natürlich auch niemand. Dort würde er einen weiteren Brief finden. Es ist vermutlich nicht überraschend, dass Al diesem Brief nachgeht ... Und das ist ist, wovon ich gerade lese. ;)

Allerdings werde ich jetzt eine Pause einlegen und einen Eintopf aufsetzen, damit ich später heute Abend etwas leckeres Warmes zu essen habe und auch morgen nicht darüber nachdenken muss, was es gibt. :) Wir lesen uns später wieder....

Update 21.30 Uhr
Ich bin in meinem Buch weiter gekommen und ich mag, wie Ross Welford die Geschichte durch Al erzählen lässt. Er und auch sein Großvater Byron sind mir inzwischen ans Herz gewachsen und ihre Auseinandersetzung gerade zu lesen, ist nicht schön. Dennoch lege ich das Buch jetzt weg, vielleicht nehme ich es später in der Koje noch einmal zur Hand.


Während ich vorhin mein Essen in der Küche zubereitet habe, verpasste ich einen Anruf einer meiner beiden Kolleginnen (die andere ist diese Woche im Urlaub). Ich habe zurückgerufen und erfahren, dass sie morgen erst einmal zum Arzt muss. Meine Kollegin konnte schon wieder scherzen, dass sie offenbar die Empfehlung "Guten Rutsch" falsch verstanden habe; ich denke, sie hatte einen Schutzengel, weil das auch anders hätte ausgehen können. Sie ist am Wochenende ausgerutscht und im Haus die dortige Treppe derbe gestürzt und insbesondere im unteren Rücken- und Steißbeinbereich heftige Schmerzen; sie hat in einer Erstversorgung Schmerzmittel und Cortison bekommen, morgen steht der Hausarztbesuch an. Ich hoffe, es ist nichts gebrochen; Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich stellen sich auch schon ein, was mich nicht überrascht, wenn ich an meine Schonhaltung beim Hexenschuss denke. So hat sich meine Kollegin ihren Start ins neue Jahr sicher nicht vorgestellt. Hoffentlich geht es ihr sobald wie möglich besser.

Ich bin froh, dass ich das lange Weihnachtswochende hatte und den Urlaubstag am 29.12.17, so konnte ich viel Energie tanken und mich beim Jahreswechsel-Lesen entspannen. Das kann ich für die ab morgen wieder einsetzende Bürozeit gebrauchen, zumal ich diese restliche Woche allein im Büro sein werde. 


Ich habe während des Jahreswechsel-Lesens sechs Bücher (zwei Sachbücher, vier Unterhaltsromane aus dem Doctor-Who-Universum) vollständig gelesen, ein Sachbuch beendet (Krampus) und einen Roman begonnen (Hamster, bin ca. bei der Hälfte).  Krampus hatte ich mir extra für Arianas Adventslesen gekauft, die anderen Bücher gehörten zu meinen Weihnachtgeschenken (jetzt habe ich noch drei ungelesene unter dem Baum). Nebenher habe ich gekatzelt, häufig gekocht (hehe!), ferngesehen, es mir insgesamt gut gehen lassen. Ich hätte nichts dagegen, wenn sich so ein Jahreswechsel-Lesen wiederholen lässt am Ende dieses Jahres. ;) Und mit ein wenig Glück gibt es häufiger als 1x monatlich einen Beitrag in diesem Theater. ;)

Macht's gut und wir lesen uns!


Frohes neues Jahr!